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3269 Ergebnisse gefunden für „“

  • Interventionen gegen Falschinformationen erhöhen auch die Skepsis gegenüber zuverlässigen Quellen

    Bemühungen, Falschinformationen durch Faktenchecks oder Initiativen zur Medienkompetenz zu bekämpfen, erhöhen die Skepsis der Öffentlichkeit gegenüber „Fake News“. Sie schüren jedoch auch Misstrauen gegenüber authentischen, faktenbasierten Nachrichtenquellen, wie eine von der UZH geleitete Studie mit Online-Umfrageexperimenten in den USA, Polen und Hongkong zeigt. Studien haben gezeigt, dass nur wenige Menschen in ihrem täglichen Leben tatsächlich mit Falschinformationen in Berührung kommen. Und dennoch haben die Bedenken über den Schaden, den „Fake News“ anrichten könnten, in den letzten Jahren zugenommen. Aufsehenerregende Ereignisse wie die Unruhen im Kapitol, die Impfskepsis während der COVID-19-Pandemie und der Krieg in der Ukraine haben diese Bedenken geschürt. Gleichzeitig nehmen Initiativen zur Faktenprüfung zu. Große Nachrichtenplattformen wie BBC und CNN haben Faktenchecks in ihr reguläres Angebot aufgenommen, während Kampagnen zur Medienkompetenz florieren, mit Programmen, die die Öffentlichkeit darüber aufklären sollen, wie sie wahr und falsch unterscheiden kann. Eine Studie der Universitäten Zürich, Kalifornien und Warschau zeigt nun, dass diese Bemühungen zu einem unbeabsichtigten Paradoxon geführt haben: Genau die Instrumente, die zur Bekämpfung von Desinformation eingesetzt werden, schüren Misstrauen gegenüber allen Nachrichten, auch denen aus zuverlässigen Quellen. Die Forscher führten drei Online-Umfrageexperimente mit 6127 Teilnehmern in den USA, Polen und Hongkong durch, um die Wirksamkeit von drei Korrekturstrategien zu testen, die derzeit zur Bekämpfung von Desinformation eingesetzt werden – Faktenprüfung, Initiativen zur Medienkompetenz und gezielte Berichterstattung – und verglichen sie mit drei alternativen Strategien. Die Idee der neu konzipierten Strategien bestand darin, einen kritischen, jedoch nicht übermäßig skeptischen Umgang mit Informationen zu fördern. Statt sich beispielsweise darauf zu konzentrieren, ob Nachrichten wahr oder falsch sind, betonte eine der neu konzipierten Strategien das Verständnis für politische Voreingenommenheit in der Berichterstattung. Die Studie hat gezeigt, dass sowohl die traditionellen Instrumente als auch die alternativen Strategien zur Entlarvung von Mythen ein allgemeineres Gefühl des Zweifels in der Öffentlichkeit schüren, sogar gegenüber legitimen Informationen. Die neu konzipierten Strategien verbesserten die Fähigkeit der Öffentlichkeit, Fakten von Fiktion zu unterscheiden, zwar nicht deutlich, waren den traditionellen Methoden jedoch etwas überlegen.

  • Wirbelstürme haben tödliche Folgen für Seevogelpopulationen

    Die durch den Klimawandel verursachte Zunahme von Häufigkeit und Intensität tropischer Wirbelstürme könnte zu einem dramatischen Rückgang der Seevogelpopulationen führen, heißt es in einem in Communications Earth & Environment veröffentlichten Artikel . Die Schlussfolgerung der Autoren basiert auf den Auswirkungen des Zyklons Ilsa auf Bedout Island, nachdem der Zyklon bei seinem Auftreffen im April 2023 mindestens 80 % der auf der Insel nistenden Seevögel tötete. Der Klimawandel führt zu einer Zunahme und Intensität extremer Wetterereignisse, darunter tropischer Wirbelstürme. Einzelne Wirbelstürme können dramatische Auswirkungen auf Wildtierpopulationen, darunter Seevögel, haben. Wirbelstürme wirken sich auf verschiedene Weise direkt auf Seevögel aus, beispielsweise durch die Verursachung erheblicher Todesfälle, die Störung ihrer Nist- und Brutmuster und die Änderung ihrer Migrationsstrategien. Es ist bereits bekannt, dass die zunehmende Häufigkeit von Wirbelstürmen negative Auswirkungen auf eine Reihe von Organismen hat, aber die Auswirkungen auf Seevogelpopulationen sind noch unklar. Jennifer Lavers und Kollegen untersuchten die Auswirkungen des Zyklons Ilsa, eines tropischen Wirbelsturms der Kategorie 5, auf die Populationen mehrerer Seevogelarten, die auf der 17 Hektar großen Bedout Island in Westaustralien brüten, nachdem der Zyklon am 13. April 2023 die Insel überquert hatte. Anhand von Luft- und Bodenuntersuchungen, die zwischen dem 17. April und dem 21. Juli 2023 durchgeführt wurden, schätzten sie die prozentuale Sterblichkeit dreier Arten – des Brauntölpels ( Sula leucogaster ), des Kleinen Fregattvogels ( Fregata ariel ) und einer endemischen Unterart des Maskentölpels ( Sula dactylatra bedouti ). Die Autoren schätzen, dass 80 bis 90 % der Populationen dieser Arten – mindestens 20.000 einzelne Vögel – während des Sturms getötet wurden, wobei die Verluste überwiegend erwachsene Brutvögel betrafen.

  • Vogelgrippe 2024 – Die Fakten

    In Mexiko starb ein Mann an Vogelgrippe. Grund zur Panik? Wohl kaum, wie folgende Fakten der CDC belegen. Obwohl Vogelgrippeviren (A-Viren) normalerweise keine Menschen infizieren, sind in einigen seltenen Fällen Infektionen mit diesen Viren aufgetreten. Die Schwere der Erkrankungen beim Menschen aufgrund von Infektionen mit dem Vogelgrippevirus reichte von symptomfrei oder leicht bis hin zu schweren Erkrankungen mit Todesfolge. Das Vogelgrippevirus A(H7N9)  und die hochpathogenen Vogelgrippeviren (HPAI)   A(H5N1 ) und A(H5N6) sind für die meisten Erkrankungen beim Menschen verantwortlich, die bisher weltweit durch Vogelgrippeviren verursacht wurden, darunter auch die schwersten Erkrankungen mit hoher Sterblichkeit. Infizierte Vögel scheiden Vogelgrippeviren über Speichel, Schleim und Kot aus. Bei anderen mit Vogelgrippeviren infizierten Tieren können Viren in Atemwegssekreten, verschiedenen Organen, im Blut oder in anderen Körperflüssigkeiten, einschließlich Tiermilch, vorhanden sein. Eine Infektion des Menschen mit Vogelgrippeviren kann erfolgen, wenn das Virus in die Augen, Nase oder den Mund einer Person gelangt oder eingeatmet wird. Dies kann passieren, wenn sich das Virus in der Luft befindet (in Tröpfchen, kleinen Aerosolpartikeln oder möglicherweise Staub) und sich auf den Schleimhäuten der Augen ablagert oder eine Person es einatmet, oder möglicherweise, wenn eine Person etwas berührt, das mit Viren kontaminiert ist, und dann ihren Mund, ihre Augen oder ihre Nase berührt. Vogelgrippeviren wurden auch bei vielen anderen Tierarten nachgewiesen . Vermeiden Sie den Kontakt mit Oberflächen, die mit Tierkot, Rohmilch, Einstreu oder Materialien verunreinigt zu sein scheinen, die von Vögeln oder anderen Tieren mit vermuteter oder bestätigter Vogelgrippevirusinfektion kontaminiert wurden.

  • Pet News: HanseMerkur only pays for Tally's re-operation

    HanseMerkur Animal Surgery Insurance has now taken over the reoperation of one of our dog Tally’s paws. At the same time, the insurance company refused to cover the costs of the first two paws operated on – even though they were almost the same procedure. HanseMerkur cites the reason for the rejection as the fact that removing the claw bags would not result in any tissue being severed down to the bone. How the HanseMerkur clerks would accomplish this if they were veterinary doctors remains a secret.The fact is: In order to remove the claws, tissue had to be cut through – because the claws are not connected to the paw via an air cushion.We have now asked the veterinary clinic for another vet’s letter, which HanseMerkur will hopefully understand. Otherwise, the information page we have set up http://www.tally-news.de will soon be launched, where you will receive information on the subject of animal health. And all the news about Tally.

  • Cyberangriff bedroht Milliarden Prozessoren

    Forscher haben zwei neuartige Angriffsarten entdeckt, die auf den bedingten Verzweigungsprädiktor abzielen, der in High-End-Intel-Prozessoren zu finden ist und dazu genutzt werden könnte, Milliarden von derzeit verwendeten Prozessoren zu kompromittieren. Das multiuniversitäre und branchenübergreifende Forschungsteam unter der Leitung von Informatikern der University of California San Diego wird seine Arbeit auf der ACM ASPLOS-Konferenz 2024 vorstellen, die morgen beginnt. Das Papier „ Pathfinder: High-Resolution Control-Flow Attacks Exploiting the Conditional Branch Predictor “ basiert auf Erkenntnissen von Wissenschaftlern der UC San Diego, der Purdue University, der Georgia Tech, der University of North Carolina Chapel Hill und Google. Sie entdecken einen einzigartigen Angriff, der als erster auf eine Funktion im Zweigprädiktor namens Path History Register abzielt, der sowohl die Zweigreihenfolge als auch die Zweigadressen verfolgt. Dadurch werden mehr Informationen mit größerer Präzision offengelegt als bei früheren Angriffen, bei denen Einblick in die genaue Struktur des Zweigprädiktors fehlte. Ihre Forschung hat dazu geführt, dass Intel und Advanced Micro Devices (AMD) auf die von den Forschern geäußerten Bedenken eingegangen sind und Benutzer über die Sicherheitsprobleme informiert haben. Heute wird Intel eine Sicherheitsmitteilung herausgeben, während AMD ein Sicherheitsbulletin veröffentlichen wird.

  • HanseMerkur zahlt diese Tier-OP nicht

    (LabNews) HanseMerkur zahlt unsere Tier-OP nicht. Immerhin 2400 Euro,auf denen wir sitzen bleiben. Denn eine Vollnarkose mit Intubation und Herausziehen der gebrochenen Krallen an beiden Pfoten bis auf den Knochen sei keine OP. Was denn bitte sonst soll das sein? Eine Massage? Mein persönlicher Tipp an alle in dieser Runde auf Grund unserer eigenen Erfahrung: Finger Weg von der HanseMerkur Tier-OP Versicherung. Der Hintergrund: Unser Hund musste mit zwei abgebrochenen Krallen und einsetzender Infektion an beiden Pfoten in Vollnarkose operiert werden. Dabei wurden beide Krallen, die sich nicht einfach ziehen ließen, im Rahmen der OP entfernt.

  • Quantenbiologie revolutioniert Wundheilung

    Neue Forschungsergebnisse, durchgeführt im biochemischen Labor der Universität von Tulsa, zeigen, dass Quantum Upgrade® die Regeneration und Erholung menschlicher Zellen beschleunigt, nachdem diese mit einem Laser "angeritzt" wurden. Quantum Upgrade ist ein technologischer Service, der einen kontinuierlichen Fluss von Quantenenergie für Menschen in unterschiedlichen Umgebungen bereitstellt, einschließlich Wohnungen, Autos und Unternehmen. Die Studien zu den Auswirkungen von Quantum Upgrade auf menschliche dermale Fibroblasten, die einem Laser ausgesetzt waren, wurden über 12 Monate von Dr. Robert Sheaff, PhD, Associate Professor für Biochemie, durchgeführt. Die fünf Studien wurden unter streng kontrollierten Bedingungen umgesetzt, wobei das Forschungspersonal währenddessen nicht wusste, welche Zellen der Energie von Quantum Upgrade ausgesetzt waren und welche nicht (Blindstudie). Die Ergebnisse zeigen, dass die menschlichen Zellen, die über Quantum Upgrade konzentrierter natürlicher Quantenenergie ausgesetzt waren, sich etwa 50% bis 100% schneller erholten als die Zellen in den Kontrollgruppen. Menschliche dermale Fibroblasten (HDF) sind Zellen, die eine zentrale Rolle bei der Hautentwicklung und der Wundheilung spielen. Diese Studien mit Quantum Upgrade wurden in einem biochemischen Forschungslabor durchgeführt und werteten den Regenerationsfortschritt der Zellen pro Studie über mehrere Tage hinweg aus. Millionen von Zellen waren in der behandelten Gruppe und der Kontrollgruppe jeder Studie, und fünf Studien wurden über einen Zeitraum von 12 Monaten durchgeführt. Die Forschungsdaten jeder Studie zeigten klare Hinweise auf eine beschleunigte zelluläre Erholung und Regeneration im Laufe der Zeit, was eine signifikante Zunahme der Rate der Zellerholung bei Verwendung von Quantum Upgrade offenbarte. Das Quantum Upgrade-System integriert die Technologie von Leela Quantum Tech. Die Daten aus der Forschung werden durch den registrierten Internationalen Fachverband für Quantenenergetische Technologie & Frequenzmedizin (IFQTF) zugänglich gemacht. IFQTF plant, weiterhin mit führenden Forschungseinrichtungen auf der ganzen Welt zusammenzuarbeiten, um über die positiven Auswirkungen von Quantentechnologie und Frequenzmedizin auf biologische Prozesse zu informieren. Der Internationale Fachverband für Quantenenergetische Technologie & Frequenzmedizin ist ein gemeinnütziger Verband, der sich mit der Forschung, Förderung, Entwicklung und Anwendung von Quantentechnologie und Frequenzmedizin beschäftigt

  • Klimawandel steigert Waldbrandgefahr

    In den Voralpen erwarten Forscherinnen ds WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF ab 2040 eine erhöhte Waldbrandgefahr aufgrund der sich verändernden Klimabedingungen. Derzeit ist diese dort noch sehr gering, aber das dürfte sich durch den Klimawandel ändern. Die Gefahr von Waldbränden dürfte im Laufe des 21. Jahrhunderts deutlich steigen. Es ist zu erwarten, dass sie bis 2100 sogar in Regionen hoch sein wird, in denen sie heute nur sehr gering ist. Das geht aus einer Studie von Julia Miller hervor, Doktorandin in der Forschungsgruppe Hydrologie und Klimafolgen in Gebirgsregionen am WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF. Die Prognosen zeigen, dass das Gefahrenpotential kontinuierlich zunehmen wird, jedoch tritt es ab 2040 über den natürlichen Schwankungsbereich des Klimas hinaus und ist ab diesem Zeitpunkt auf den Klimawandel zurückzuführen. Am Beispiel der Bayerischen Voralpen bedeutet dies, dass die meteorologische Waldbrandgefahr ab 2040 schneller steigt und bis Ende des 21. Jahrhunderts die Stufe «hoch» erreichen wird – von aktuell «gering». Wetterbedingungen, die Waldbrand auslösen können, die heute nur alle sechzig Jahre vorkommen, werden 2090 im Durchschnitt alle zehn Jahre auftreten. Die Projektionen zeigen ebenfalls, dass günstige Wetterbedingungen für Waldbrände bereits früher im Jahr als heute auftreten werden, also bereits etwa im Mai. Derzeit beginnt die Saison oft im Juni. Eine bereits trockene Vegetation trägt ebenfalls dazu bei, dass sich Feuer einfacher entfachen und schneller ausser Kontrolle geraten können. «Selbst in Regionen mit gemässigtem Klima ist es daher künftig erforderlich, sich auf Waldbrände vorzubereiten», sagt Miller. Das reicht von Wasserreservoirs für Löschhelikopter bis hin zu Warntafeln, um die Menschen vor Ort für die Gefahr zu sensibilisieren. Miller prognostiziert: «Die Anzahl Tage, an denen die Waldbrandgefahr mindestens «hoch» ist, wird sich bis zum Ende des 21. Jahrhunderts mehr als verdoppeln.» Faktoren wie heisses, trockenes und windiges Wetter begünstigen den Trend. Sommerliche Hitzewellen und Dürreereignisse verringern zudem die Bodenfeuchtigkeit, und die Vegetation fängt leichter Feuer. Miller greift damit ein Thema auf, das der Weltklimarat (IPCC) in einem Bericht aus dem Jahr 2021 erwähnt hat. Für ihre Studie verwendete Miller mehrere Klimavariablen und berücksichtigte natürliche sowie klimabedingte Schwankungen. Sie berechnete ihre Prognosen auf Basis des kanadischen «Fire-Weather-Index» (FWI). Der FWI stützt sich auf meteorologische Daten und ist eine numerische Bewertung, wie gut sich Brennmaterial (z.B. Bäume, Totholz, trockene Blätter) entzünden und wie schnell sich ein Brand entwickeln kann. Während der Mittelmeerraum und der Westen Kanadas historisch gesehen brandgefährdet sind und auf einer grösseren regionalen Ebene gut untersucht wurden, haben Waldbrände in den gemässigten Klimaregionen Europas bislang weniger Aufmerksamkeit von Seiten der Wissenschaft erhalten. Miller verwendete für ihre Untersuchungen Wetterdaten aus dem hydrologischen Bayern (Einzugsgebiet der Donau, des Mains und der Elbe), welches sie in vier verschiedene geografische und klimatische Subregionen eingeteilt hat. Da der FWI den Vegetationszustand nicht berücksichtigt, möchte Miller in ihrer nächsten Studie herausfinden, welche Rolle Bodenfeuchte und Trockenheit der Vegetation bei der Waldbrandgefahr spielen. Zudem analysiert sie, unter welchen klimatisch zusammenhängenden Bedingungen die Gefahr am grössten ist und beleuchtet die regionalen Unterschiede innerhalb Europas. «Unser Ziel ist es zu zeigen, dass Waldbrände in Europa unterschiedliche Treiber haben können. Dazu möchten wir die regionalen und saisonalen Unterschiede herausarbeiten, um die klimatischen Faktoren besser zu verstehen, die zu grossen und unkontrollierbaren Waldbränden führen», sagt Julia Miller.

  • Präventionsdiagnostik: DGKL will Lauterbach helfen

    (DGKL News) Anlässlich des Welttags des Labors fordert der Präsident der Deutschen Gesellschaft für klinische Chemie und Labormedizin (DGKL), Harald Renz, den Einsatz der medizinischen KI für die bessere Erstellung von Diagnosen und Therapien – und bietet Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) Hilfe beim Thema Präventionsdiagnostik an. Der Mediziner Renz ist Direktor sowie Professor am Institut für Labormedizin und Pathobiochemie, Molekulare Diagnostik der Philipps Universität Marburg. DGKL News: Herr Prof. Renz, Hand aufs Herz: Wann haben Sie sich zum letzten Mal freiwillig die Blutwerte bestimmen lassen? Renz: Ich persönlich mache regelmäßig, rund einmal im Jahr, einen Labor-Checkup. Auf väterlicher Seite gibt es ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, auf mütterlicher Seite für Krebserkrankungen. Und jetzt mit 63 Jahren kommt man in eine Altersgruppe mit erhöhtem Risiko. Seit Jahren mache ich intermittierendes Fasten – und auch das muss kontrolliert sein. DGKL News: Jedenfalls sind Sie als Patient in Sachen Labordiagnostik nicht allein. Im Fachblatt mit dem wenig einprägsamen Namen „GMS Zeitschrift zur Förderung der Qualitätssicherung in medizinischen Laboratorien“ konnten wir erfahren, dass die jährliche Zahl der Laboruntersuchungen in Deutschland im Milliardenbereich liegt. Naiv gefragt: Wie kommt diese enorme Zahl zustande, wenn wir doch lediglich etwas über 80 Millionen Menschen im Land haben? Renz: Eine Milliarde hört sich erstmal viel an, bedeutet aber nicht mehr als ca. 10-15 Laboruntersuchungen pro Mitbürger und Jahr. Das ist lediglich ein Durchschnittswert und dahinter liegt eine riesige Streuung. Ein Intensivpatient, der beispielsweise nach einer Blutvergiftung schwer erkrankt ist, braucht im Laufe seines Krankenhausaufenthaltes mehrere Hundert Laboruntersuchungen. DGKL News: Und daher ließe sich schlussfolgern, dass…. Renz:…Laboruntersuchungen rational und rationell eingesetzt werden müssen. Mehrere Tausend Labortests stehen heutzutage für den Alltag eines jeden Arztes zur Verfügung. Da verliert man leicht die Übersicht. Und es braucht einen Lotsen durch das System. DGKL News: Wenn wir Sie richtig verstehen, dienen medizinische Laboruntersuchungen nicht nur der Diagnose des einzelnen Patienten oder Patientin, sondern bilden das Gerüst der gesamten ärztlichen Diagnostik? Renz: Ein wesentlicher Baustein der Diagnostik ist die sogenannte „in-vitro-Diagnostik“. Darunter verstehen wir die Diagnostik an Geweben. Das macht der Pathologe. Dann gibt es noch die Diagnostik an Flüssigkeiten – das macht der Labormediziner. DGKL News: Halten Sie die Labormedizin für systemrelevant? Renz: Absolut. Denken Sie nur an die Corona-Pandemie: Was wäre wir ohne eine Labordiagnostik gewesen? Ich denke an die Bedeutung der Antigen-Tests. Oder jene der PCR-Untersuchungen. Eine funktionierende Pandemiebekämpfung ohne Labormedizin? Unvorstellbar! DGKL News: Glauben wir den statistischen Zahlen von Destatis, machen die Kosten für Labordiagnostik lediglich rund drei Prozent aller Gesundheitsausgaben in Deutschland aus. Warum ist Labordiagnostik gesundheitsökonomisch betrachtet so effizient? Renz: Meiner Ansicht nach sind 3 Prozent sogar noch zu hoch gegriffen. Viele Laboruntersuchungen, gerade des täglichen Bedarfs, verursachen Kosten im Cent-Bereich. Das ist vielen Ärztinnen und Ärzten gar nicht bewusst. Dem stehen natürlich auch hochspezialisierte Laboruntersuchungen entgegen, die im zweistelligen Euro-Bereich angesiedelt sind. DGKL News: Dabei sind bundesweit lediglich rund 2000 Fachärztinnen und Fachärzte für Labormedizin vorhanden, was nicht einmal 0,5 Prozent aller Mediziner ausmacht. Woran liegt das? Renz: Nach unseren eigenen Recherchen sind ca. 12.200 Ärztinnen und Ärzte labormedizinisch beruflich aktiv. Diese relativ geringe Zahl hat mehrere Ursachen. Zum einen gibt es auch nur wenige weiterbildende Stellen, also Praxen oder Krankenhäuser, in denen eine Weiterbildung zum Facharzt für Labormedizin möglich ist. Zum anderen hat das Fach leider noch nicht das Image erreicht, wie wir es uns gerne wünschen würden. Dies richtet sich insbesondere an den medizinischen Nachwuchs, also die Studierenden in den fortgeschrittenen Semestern. Wir wissen, dass wir hier Nachholarbeit zu leisten haben. DGKL News: Man muss demnach fit in Medizin, Chemie und Biochemie sein, um das Zusammenspiel der Werte korrekt interpretieren zu können. Im Praxisalltag sieht das unserer Erfahrung nach anders aus:  Neulich erfuhren wir von einem Fall, bei dem ein niedergelassener Hausarzt im ländlichen Raum seine Patientin wegen eines erhöhten TSH Wertes sofort an die Nuklearmedizin überwies, obwohl er die ausschlaggebende T3 und T4 Werte gar nicht bestimmt hatte. Was wäre aus labormedizinischer Sicht die intelligentere Vorgehensweise gewesen? Renz: Es braucht den Lotsen im Dschungel der Labormedizinischen Untersuchungen. Dieser Lotse kann einmal der Arzt selber sein – wir könnten uns aber auch vorstellen, dass KI-basierte Algorithmen hier zukünftig noch weiter unterstützen können. Am Ende des Tages geht es um eine rationelle und rationale Labormedizin. Das was notwendig ist muss auch gemacht werden, um zielführend den Patienten zu seiner Diagnose und damit seiner Therapie nahezubringen. DGKL News: Ein Wert allein kann, muss demnach nichts aussagen. Wenn aber schon Allgemeinmediziner an derartigen Herausforderungen zu knabbern haben – wie bewerten Sie den derzeitigen Hype um sogenannte Point-Of-Care Tests (POCT), bei dem sich die Patienten selbst auf bestimmte Werte mit Kits aus der Apotheke untersuchen? Renz: Das entscheidende für Deutschland ist, dass Labormedizin eine ärztliche Leistung ist. Mehr Laboruntersuchungen, etwa in Apotheken oder Drogerien, sind dabei nicht unmittelbar zielführend. Vielmehr kommt es darauf an, dass die erhobenen Werte fachärztlich interpretiert und eingeordnet werden. Der Patient darf in der Apotheke und Drogerie nicht allein gelassen werden – auch im Internet nicht. Das muss man klar regulieren. DGKL News: Es gibt demnach ein differenziertes Bild. Manche POCT sind sinnvoll und funktionieren, andere indes liefern weniger valide Ergebnisse. Die DGKL hat daher die Pläne von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) scharf kritisiert, die eine Verlagerung der Präventionsdiagnostik zu mehr POCT in Apotheken vorsehen. Wie hat der Minister reagiert? Renz: Bisher haben wir hier keine Reaktion wahrnehmen können. Selbstverständlich stehen wir jederzeit für Gespräche zur Verfügung. DGKL News: Wenn aber die Labordiagnostik hochkomplex ist, sollte sie auch große Chancen im Dienst der Medizin und Gesundheitsversorgung bieten. Welche sind das? Renz: Neben vielen anderen Möglichkeiten möchte ich das Thema der sogenannten personalisierten oder Präzisionsmedizin nennen. DGKL News: Konkret heißt das? Renz: Heute gibt es für Patienten insbesondere mit chronischen Erkrankungen hochspezialisierte und feinregulierte therapeutische Ansätze, die aber entsprechend zugeordnet und ausgewählt werden müssen. Hierzu sind häufig sogenannte „Biomarker“ geeignet, also Labortests, die dem Kliniker helfen, die richtige Therapieauswahl bei diesen komplexen chronischen Erkrankungen zu treffen. DGKL News: Das klingt gut, nur: Wie wollen Sie als Präsident der DGKL mit dem drohenden Fachkräftemangel umgehen, der zunehmend auch die Labormedizin erfasst? Renz:  Wir müssen gegensteuern. Das heißt aber auch, dass wir viel proaktiver auf die Medizinstudierenden, die jungen Ärzte und die Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildung zugehen müssen. Wir haben in der Vergangenheit viel zu wenig herausgestellt, welche tollen Möglichkeiten die Labormedizin in einem auch patientennahen medizinischen Berufsumfeld bietet. Mit unserer Sektion „Junges Labor“ steht nunmehr eine Plattform zur Verfügung, die regen Zuspruch in der jüngeren Generation findet. DGKL News:  Für die Zukunft setzen Sie auf KI und das digitale Labor. Können Sie uns das genauer erklären Renz: Die Kunst wird darin bestehen, aus der Vielzahl der Gesundheitsdaten, die ein Patient in seinem Leben sammelt, ein passgenaues, individuelles Bild zu erstellen. Das stünde dann zur Verfügung, um beispielsweise bei neu einsetzenden Erkrankungen, Unfällen und anderen gesundheitlichen Situationen schnell und passgenau die richtigen Lösungen zu ermöglichen. DGKL News: Wozu dann die KI? Renz: Diese Vielzahl an Daten, und dazu gehören in erster Linie auch die Labordaten, kann heute durch den Menschen in der enormen Komplexität und Fülle gar nicht mehr richtig erfasst werden, zumindest nicht auf die Schnelle. Hier helfen KI-basierte Algorithmen, die allerdings zunächst einmal weitestgehend neu entwickelt werden und auch in Bezug auf ihre Validität hin der Überprüfung standhalten müssen. DGKL News: Wenn Sie am Welttag des Labors als Präsident der DGKL einen Wunsch frei hätten… Renz:…dann würde ich mich darüber freuen, wenn der Stellenwert und die Bedeutung der Labormedizin bei den Politikern und Gesundheitsökonomen endlich den Stellenwert erhalten würde, der ihr zusteht. DGKL News: Herr Prof. Renz, wir danken Ihnen für dieses Interview. Die Fragen stellten Marita Vollborn und Vlad Georgescu. Lesen Sie dazu auch: DGKL: Digitales Labor DGKL: NACHGEFRAGT: „Polymere als Aktivmaterialien erfordern einen wesentlich kleineren CO2-Footprint bei der Herstellung“ DGKL: NACHGEFRAGT zur analytica 2024: „Nachhaltigkeit und KI sind besonders gefragte Themen“ DGKL: NACHGEFRAGT: „Die komplexen Anwendungen in spezialisierten Laboren stellen echte Innovationsmotoren dar“

  • Hanse Merkur und die verweigerte Kostenerstattung

    Folgende persönliche Erfahrung: Unser Hund musste mit zwei abgebrochenen Krallen und einsetzender Infektion an beiden Pfoten in Vollnarkose operiert werden. Dabei wurden beide Krallen, die sich nicht einfach ziehen ließen, im Rahmen der OP entfernt. Die Nachbehandlung erforderte eine zweite OP und etliche komplexe Verbandswechsel. Das Tiergesundheitszentrum Südharz hat sich sehr professionell und erfolgreich um unsere Hündin gekümmert, so dass nach ca. 2 Monaten alles überstanden war. Zumindest tiermedizinisch. Denn die Hanse Merkur, bei der wir eine entsprechende Tier-OP Versicherung abgeschlossen hatten, verweigert bis heute die Übernahme der Kosten - und ließ uns auf über 2400 EUR Gesamtkosten sitzen. Auf Anfrage teilte uns die Pressestelle mit: "Das Grundproblem ist, dass aus den eingereichten Unterlagen nicht hervorgeht, dass es sich um eine Operation gemäß der Versicherungsbedingungen handelt: Übersetzt bedeutet dies, dass per Definition unter Narkose/Sedierung ein Schnitt durch einen Tierarzt erfolgen muss. Bei XXX fand laut den vorliegenden Informationen eine Entfernung einer Krallentüte statt. Hierbei wird in der Regel kein Schnitt gemacht, die Krallentüte wird gezogen. Somit stellt der Eingriff keinen versicherten Leistungsfall dar, deshalb konnten in der Folge auch die Nebenkosten und die Nachsorge nicht erstattet werden". Die Sichtweise der Hanse Merkur ist aus meiner Sicht skurril. Denn die Entfernung der Krallen - jeweils eine an jeder Pfote - wäre ohne Narkose gar nicht möglich gewesen, zumal die eingerissenen Krallen sich nicht ohne OP entfernen ließen. Zudem liegt nach dem Entfernen der Kralle der darunter liegende Knochen mehr oder minder frei - was die nachfolgenden Verbände nach der OP rechtfertigt. Auf Basis dieser eigenen Erfahrung kann ich nur sagen: Meiner Meinung nach sollte man genau überlegen, ob man bei dieser Versicherung sein Tier unterbringt. Für uns jedenfalls gilt: Nie wieder.

  • Spanische Grippe 2.0 in Sicht

    Neue Forschungsergebnisse, die auf dem ESCMID Global Congress (ehemals ECCMID) in Barcelona (27.-30. April) vorgestellt werden, deuten auf Influenza als kommende Pandemie hin. Das berichtet das Fachportal LabNews. Die Studie wurde von Dr. Jon Salmanton-García, Universität zu Köln und Kollegen aus ganz Europa durchgeführt und in der Zeitschrift Travel Medicine and Infectious Disease veröffentlicht. Weitere hochrangige Erreger waren Disease X (eine noch unbekannte Krankheit), die von 21 % auf Platz eins und von 14 % auf Platz zwei gewählt wurde. SARS-CoV-2 wurde von 8 % der Befragten auf Platz eins und von 16 % auf Platz zwei gewählt, während das ursprüngliche SARS-CoV-Virus, das in den Jahren 2002-03 zirkulierte, von 2 % der Befragten auf Platz eins und von 8 % auf Platz zwei gewählt wurde. Das Virus des hämorrhagischen Krim-Kongo-Fiebers (CCHF-Virus) und das Ebola-Virus wurden von 1,6 % der Befragten gemeinsam auf Platz fünf gewählt. Das Nipah-Virus, das Henipavirus und das Rift-Valley-Fieber-Virus gehörten zu den Erregern, die in Bezug auf ihr wahrgenommenes Pandemiepotenzial am niedrigsten eingestuft wurden. Die Teilnehmer hatten die Aufgabe, verschiedene Krankheitserreger nach ihrem wahrgenommenen Pandemierisiko einzustufen, wobei die im F&E-Plan der WHO aufgeführten Krankheiten und zusätzliche Erreger berücksichtigt wurden. Die Experten konnten bis zu 14 Erreger in der Reihenfolge ihres wahrgenommenen Risikos einstufen (die 13 aufgelisteten Erreger plus Krankheit X – ein noch unbekannter Erreger) in beliebiger Reihenfolge und auch Erreger vorschlagen, die nicht aufgelistet waren, um sie in die Maximalzahl von 14 aufzunehmen. Jeder Erreger erhielt eine Punktzahl, die sich nach seiner Position richtete. Insgesamt 187 Antworten wurden von Experten für Infektionskrankheiten aus 57 verschiedenen Ländern eingeholt. Von den Ländern mit den meisten Antworten entfielen 27 172 auf Deutschland (14 %), gefolgt von Spanien mit 20 Antworten (11 %) und Italien mit 14 Antworten (8 %). Influenzaviren erwiesen sich als der besorgniserregendste Krankheitserreger, wobei andere hochrangige Erreger wie Disease X, SARS-CoV-2, SARS-CoV und das Ebola-Virus genannt wurden. Umgekehrt gehörten Hantavirus, Lassa-Virus, Nipah-Virus, Henipavirus und Rift-Valley-Fieber-Virus zu den Erregern, die in Bezug auf ihr Pandemiepotenzial am niedrigsten eingestuft wurden. Die Autoren kommen zu dem Schluss: „Die Studie ergab, dass Influenza, Krankheit X, SARS-CoV-1, SARS-CoV-2 und das Ebola-Virus die besorgniserregendsten Erreger hinsichtlich ihres pandemischen Potenzials sind. Diese Erreger zeichnen sich dadurch aus, dass sie durch Tröpfcheninfektion über die Atemwege übertragbar sind und es in der Vergangenheit bereits zu epidemischen oder pandemischen Ausbrüchen gekommen ist“.

  • Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die Kohlenstofffreisetzung aus der Tundra

    Laut einer neuen, in Nature veröffentlichten Studie verschiebt das sich erwärmende Klima die Dynamik der Tundra-Umgebungen und führt dazu, dass sie eingeschlossenen Kohlenstoff freisetzen. Diese Veränderungen könnten Tundras von Kohlenstoffsenken in Kohlenstoffquellen verwandeln und die Auswirkungen des Klimawandels verstärken. Ein Team von über 70 Wissenschaftlern aus verschiedenen Ländern nutzte sogenannte Open-Top-Kammern (OTCs), um die Auswirkungen der Erwärmung auf 28 Tundra-Standorte auf der ganzen Welt experimentell zu simulieren. OTCs dienen im Grunde als Mini-Gewächshäuser, die den Wind blockieren und Wärme einfangen, um eine lokale Erwärmung zu erzeugen. Die Erwärmungsexperimente führten zu einem Anstieg der Lufttemperatur um 1,4 Grad Celsius und einem Anstieg der Bodentemperatur um 0,4 Grad sowie zu einem Rückgang der Bodenfeuchtigkeit um 1,6 Prozent. Diese Veränderungen steigerten die Atmung des Ökosystems während der Vegetationsperiode um 30 Prozent, was dazu führte, dass aufgrund der erhöhten Stoffwechselaktivität im Boden und in den Pflanzen mehr Kohlenstoff freigesetzt wurde. Die Veränderungen hielten noch mindestens 25 Jahre nach Beginn der experimentellen Erwärmung an – was frühere Studien nicht aufgedeckt hatten. „Aus früheren Studien wussten wir, dass wir mit der Erwärmung wahrscheinlich einen Anstieg der Atmung feststellen würden, aber wir fanden einen bemerkenswerten Anstieg – fast viermal größer als bisher geschätzt, obwohl er je nach Zeit und Ort variierte“, sagt Sybryn Maes von der Universität Umeå. der Hauptautor der Studie. Der Anstieg der Ökosystematmung variierte auch mit den örtlichen Bodenbedingungen wie Stickstoff- und pH-Werten. Dies bedeutet, dass Unterschiede in der Bodenbeschaffenheit und anderen Faktoren zu geografischen Unterschieden in der Reaktion führen – in einigen Regionen wird mehr Kohlenstoff freigesetzt als in anderen. Für die Erstellung besserer Klimamodelle ist es wichtig, die Zusammenhänge zwischen Bodenbedingungen und Atmung als Reaktion auf die Erwärmung zu verstehen.

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