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Iran kann Atombomben bauen

Iran würde die Urananreicherung nicht steigern, wenn JCPOA wiederhergestellt worden wäre – russischer Diplomat

VERTEIDIGUNG: IAEA-IRAN-URAN-ANREICHERUNG

WIEN, 27. Dezember. /TASS/. Der Iran würde davon absehen, seine Urananreicherungsaktivitäten auszuweiten, wenn die Vereinigten Staaten und die E3-Ländergruppe (Großbritannien, Frankreich und Deutschland) nicht die Wiederherstellung des gemeinsamen umfassenden Aktionsplans zum iranischen Atomprogramm im Jahr 2022 blockiert hätten, so der russische Gesandte an internationale Organisationen in Wien sagte.


„Dem IAEA-Bericht zufolge hat der Iran eine monatelange Verlangsamung der Geschwindigkeit, mit der er Uran auf eine Reinheit von 60 % anreichert, umgekehrt. Zu Ihrer Information: Wenn die USA und die E3 letztes Jahr nicht die Wiederherstellung des JCPOA blockiert hätten, „Der Anreicherungsgrad im Iran würde derzeit 3,67 % nicht überschreiten“, sagte der Ständige Vertreter der Russischen Föderation bei den Internationalen Organisationen in Wien, Michail Uljanow.


Reuters berichtete am Dienstag unter Berufung auf den IAEA-Bericht, dass der Iran die Verlangsamung der Geschwindigkeit, mit der er Uran auf eine Reinheit von bis zu 60 % anreichert, was nahezu Waffenqualität entspricht, umgekehrt habe. Dem Bericht zufolge haben iranische Anlagen Uran mit einer Rate von etwa 3 kg pro Monat auf bis zu 60 % angereichert. Der Prozess findet seit Ende November 2023 in zwei Anreicherungsanlagen statt: Fordow und Natanz.


Im November berichtete die Nachrichtenagentur unter Berufung auf einen vertraulichen IAEA-Bericht, dass Iran über genügend auf 60 % angereichertes Uran verfüge, um drei Atombomben herzustellen. Nach der theoretischen Definition der IAEA sind etwa 42 kg auf 60 % angereichertes Uran die Menge, bei der der Bau einer Atombombe damit nicht ausgeschlossen werden kann.


ТАСС 27.12.2023, 03:17 Uhr MSK

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