Deutsche Krebshilfe und Deutsches Krebsforschungszentrum unterstützen STIKO-Forderung nach HPV-Impfp
- Corax Consultants LLC
- 28. März 2024
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In Deutschland erkranken jährlich 7.850 Menschen neu an Krebs, der auf eine Infektion mit humanen Papillomviren (HPV) zurückzuführen ist. Dabei wird eine HPV-Infektion zu Unrecht mit einer reinen „Frauenkrankheit“ assoziiert. Denn auch Männer können sich anstecken, das Virus weitergeben und Symptome entwickeln. Doch die Impfbereitschaft in Deutschland ist niedrig. Dabei ist die Impfung der einzige verlässliche Weg, sich vor einer HPV-Infektion zu schützen. Die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) schließen sich daher der Forderung des Vorsitzenden der Ständigen Impfkommission (STIKO) Klaus Überla nach flächendeckenden HPV-Impfprogrammen an deutschen Schulen an.
Eine Alternative zur Impfung besteht bisher nicht. Moderne Impfstoffe schützen neben den beiden häufigsten Hochrisiko-HPV-Typen HPV 16 und HPV 18 gegen sieben weitere HPV-Typen. Dabei belegen zwei große Studien aus Schweden und Großbritannien zweifelsfrei den Nutzen dieser Impfung. Beide Studien zeigen unabhängig voneinander, dass das Risiko an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken fast neunzig Prozent geringer ist, wenn Mädchen möglichst früh gegen HPV geimpft werden.
Neben Gebärmutterhalskrebs können HP-Viren auch Krebs an Vulva, Vagina, Penis, am Analbereich sowie im Mund- und Rachenraum und die nicht bösartigen genitalen Feigwarzen verursachen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Impfung mittlerweile bei allen Kindern und Jugendlichen zwischen 9 und 17 Jahren.

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