Anreicherung zirkulierender Nukleinsäuren ermöglicht nicht-invasive Leberkrebsdiagnose
- Corax Consultants LLC
- 30. März 2024
- 1 Min. Lesezeit
Chinesische Forscher haben eine wirksame Methode zur Anreicherung von Spurenmengen zirkulierender Nukleinsäuren im Blut entwickelt, die eine frühzeitige Krankheitsdiagnose bei Leberkrebs ermöglichen könnte.
Die neue Technik zur Anreicherung zirkulierender Nukleinsäuren im Blut, die von einem Forschungsteam der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS, Peking, China) entwickelt wurde, basiert auf sogenannten MOF-Materialien (metallorganisches Gerüst) und zeigte eine höhere Anreicherungseffizienz als kommerzielle Reagenzienkits und verhinderte die Anreicherung RNA-Abbau.
Darüber hinaus konnte das Team durch die Kombination dieser Technogie mit Hochdurchsatzsequenzierung und bioinformatischer Analyse Serumbiomarker zellfreier RNA für die nicht-invasive Diagnose von Leberkrebs identifizieren.
Ein von den Forschenden entwickeltes Erkennungsmodell zeigte, dass es Leberkrebs mit einer diagnostischen Genauigkeit von 90 % in einer Validierungsprobenkohorte identifizieren konnte, was sein Potenzial für die nicht-invasive Diagnose von Leberkrebs unter Beweis stellte.

Kommentare