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- Rotes Kreuz verzeichnet 20 Millionen Euro mehr an Spenden
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wird nach Angaben seiner Präsidentin Gerda Hasselfeldt im Corona-Jahr einen erheblichen Spendenzuwachs verzeichnen. Hasselfeldt sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Dienstag): "Die Spendenbereitschaft ist dieses Jahr noch größer geworden. Wir werden voraussichtlich knapp 50 Millionen Euro an Spenden erhalten." Hasselfeldt betonte, das Geld komme konkreten Projekten an der Basis und hilfsbedürftigen Menschen zugute. So unterstütze das DRK Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien, damit sie beim Home Schooling nicht abgehängt würden. Auch helfe man Menschen mit Behinderung, damit sie besser durch die Coronakrise kämen.
- Rotes Kreuz verzeichnet 20 Millionen Euro mehr an Spenden
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wird nach Angaben seiner Präsidentin Gerda Hasselfeldt im Corona-Jahr einen erheblichen Spendenzuwachs verzeichnen. Hasselfeldt sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Dienstag): "Die Spendenbereitschaft ist dieses Jahr noch größer geworden. Wir werden voraussichtlich knapp 50 Millionen Euro an Spenden erhalten." Hasselfeldt betonte, das Geld komme konkreten Projekten an der Basis und hilfsbedürftigen Menschen zugute. So unterstütze das DRK Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien, damit sie beim Home Schooling nicht abgehängt würden. Auch helfe man Menschen mit Behinderung, damit sie besser durch die Coronakrise kämen.
- Rotes Kreuz verzeichnet 20 Millionen Euro mehr an Spenden
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wird nach Angaben seiner Präsidentin Gerda Hasselfeldt im Corona-Jahr einen erheblichen Spendenzuwachs verzeichnen. Hasselfeldt sagte der “Saarbrücker Zeitung” (Dienstag): “Die Spendenbereitschaft ist dieses Jahr noch größer geworden. Wir werden voraussichtlich knapp 50 Millionen Euro an Spenden erhalten.” Hasselfeldt betonte, das Geld komme konkreten Projekten an der Basis und hilfsbedürftigen Menschen zugute. So unterstütze das DRK Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien, damit sie beim Home Schooling nicht abgehängt würden. Auch helfe man Menschen mit Behinderung, damit sie besser durch die Coronakrise kämen.
- CBD-haltige Produkte weiterhin nicht als Lebensmittel zugelassen
Während EU-Zulassungsbehörden Genvakzine gegen Covid-19 im Eiltempo und trotz fehlender Langzeitdaten zu möglichen Spätfolgen erlaubten, tun sie sich mit CBD-haltigen Produkten mehr als schwer. So bleiben Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel mit CBD nach wie vor in Deutschland faktisch illegal. Immerhin: Kosmetika sind von der Regelung ausgenommen - und können daher in unserem Disparum21 CBD-Shop problemlos erworben werden. So heißt es in einer Mitteilung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit vom 15.12.2020: "Die Europäische Kommission hat die Prüfung der Zulassungsanträge von Produkten mit dem Wirkstoff Cannabidiol (CBD) als neuartige Lebensmittel (Novel Food) wiederaufgenommen. Diese Prüfung ist noch nicht abgeschlossen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) weist darauf hin, dass vor Abschluss des Zulassungsverfahrens noch keine verbindliche Aussage darüber getroffen werden kann, ob CBD-haltige Produkte tatsächlich als Lebensmittel in Verkehr gebracht werden können. Der Europäische Gerichtshof hat mit seinem Urteil vom 19. November 2020 festgelegt, dass der aus der Hanfpflanze extrahierte Wirkstoff Cannabidiol (CBD) nicht als Suchtstoff einzustufen ist. Die Europäische Kommission hat daraufhin die EU-Mitgliedstaaten informiert, dass – dem Urteil folgend – CBD-haltige Produkte Lebensmittel sein können, sofern sie keine arzneiliche Wirkung haben. Um als Lebensmittel in Verkehr gebracht werden zu können, ist für Produkte mit Cannabidiol eine EU-weite Zulassung als neuartiges Lebensmittel (Novel Food) notwendig. Der Europäischen Kommission liegen derzeit über 50 Anträge vor, deren Prüfung sie nach dem EuGH-Urteil wiederaufgenommen hat. Die Prüfung ist noch nicht abgeschlossen. Es ist daher offen, ob CBD-haltige Produkte künftig tatsächlich als Lebensmittel (Novel Food) oder doch als Arzneimittel einzustufen sind. Bei der Prüfung wird auch die in dem jeweiligen Produkt eingesetzte Menge Cannabidiol zu berücksichtigen sein. BVL-Einschätzung unverändert „Auch wenn mancherorts zu lesen ist, CBD-Produkte könnten jetzt legal als Lebensmittel verkauft werden, so trifft dies unserer Einschätzung nach nicht zu. Wir warten das Ergebnis der Prüfung der Europäischen Kommission ab“, sagt BVL-Präsident Friedel Cramer. „Solche Aussagen sind einfach nur viel Lärm um nichts.“ Solange das Zulassungsverfahren andauert, hat daher die Einschätzung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) weiterhin Bestand: Dem BVL ist derzeit keine Fallgestaltung bekannt, wonach Cannabidiol (CBD) in Lebensmitteln, also auch in Nahrungsergänzungsmitteln, verkehrsfähig wäre. Zulassung als Novel Food Da bislang keine ausreichenden Nachweise erbracht wurden, dass CBD-haltige Produkte in nennenswertem Umfang vor dem Stichtag 15. Mai 1997 in der Europäischen Union verzehrt wurden, sind diese Erzeugnisse – vorbehaltlich einer Einordnung als Arzneimittel – EU-weit als neuartige Lebensmittel (Novel Food) zu betrachten. Neuartige Lebensmittel müssen von der Europäischen Kommission zugelassen werden. Sie wird dabei unterstützt von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), die die Sicherheit des neuartigen Lebensmittels bewertet. Dieser Verfahrensschritt dauert in der Regel neun Monate, jedoch nur, wenn alle erforderlichen Informationen vorliegen. Sonst kann das Verfahren auch länger dauern. Insgesamt vergehen von der Antragstellung bis zur Zulassung eines neuartigen Lebensmittels in der Regel mindestens 15 Monate". Weiterführende Informationen • FAQ des BVL zu Cannabis-Produkten: https://www.bvl.bund.de/DE/Arbeitsbereiche/01_Lebensmittel/04_AntragstellerUnter... • Informationen des BVL zu neuartigen Lebensmitteln (Novel Food): https://www.bvl.bund.de/DE/Arbeitsbereiche/01_Lebensmittel/04_AntragstellerUnter...
- CBD-haltige Produkte weiterhin nicht als Lebensmittel zugelassen
Während EU-Zulassungsbehörden Genvakzine gegen Covid-19 im Eiltempo und trotz fehlender Langzeitdaten zu möglichen Spätfolgen erlaubten, tun sie sich mit CBD-haltigen Produkten mehr als schwer. So bleiben Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel mit CBD nach wie vor in Deutschland faktisch illegal. Immerhin: Kosmetika sind von der Regelung ausgenommen - und können daher in unserem Disparum21 CBD-Shop problemlos erworben werden. So heißt es in einer Mitteilung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit vom 15.12.2020: "Die Europäische Kommission hat die Prüfung der Zulassungsanträge von Produkten mit dem Wirkstoff Cannabidiol (CBD) als neuartige Lebensmittel (Novel Food) wiederaufgenommen. Diese Prüfung ist noch nicht abgeschlossen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) weist darauf hin, dass vor Abschluss des Zulassungsverfahrens noch keine verbindliche Aussage darüber getroffen werden kann, ob CBD-haltige Produkte tatsächlich als Lebensmittel in Verkehr gebracht werden können. Der Europäische Gerichtshof hat mit seinem Urteil vom 19. November 2020 festgelegt, dass der aus der Hanfpflanze extrahierte Wirkstoff Cannabidiol (CBD) nicht als Suchtstoff einzustufen ist. Die Europäische Kommission hat daraufhin die EU-Mitgliedstaaten informiert, dass – dem Urteil folgend – CBD-haltige Produkte Lebensmittel sein können, sofern sie keine arzneiliche Wirkung haben. Um als Lebensmittel in Verkehr gebracht werden zu können, ist für Produkte mit Cannabidiol eine EU-weite Zulassung als neuartiges Lebensmittel (Novel Food) notwendig. Der Europäischen Kommission liegen derzeit über 50 Anträge vor, deren Prüfung sie nach dem EuGH-Urteil wiederaufgenommen hat. Die Prüfung ist noch nicht abgeschlossen. Es ist daher offen, ob CBD-haltige Produkte künftig tatsächlich als Lebensmittel (Novel Food) oder doch als Arzneimittel einzustufen sind. Bei der Prüfung wird auch die in dem jeweiligen Produkt eingesetzte Menge Cannabidiol zu berücksichtigen sein. BVL-Einschätzung unverändert „Auch wenn mancherorts zu lesen ist, CBD-Produkte könnten jetzt legal als Lebensmittel verkauft werden, so trifft dies unserer Einschätzung nach nicht zu. Wir warten das Ergebnis der Prüfung der Europäischen Kommission ab“, sagt BVL-Präsident Friedel Cramer. „Solche Aussagen sind einfach nur viel Lärm um nichts.“ Solange das Zulassungsverfahren andauert, hat daher die Einschätzung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) weiterhin Bestand: Dem BVL ist derzeit keine Fallgestaltung bekannt, wonach Cannabidiol (CBD) in Lebensmitteln, also auch in Nahrungsergänzungsmitteln, verkehrsfähig wäre. Zulassung als Novel Food Da bislang keine ausreichenden Nachweise erbracht wurden, dass CBD-haltige Produkte in nennenswertem Umfang vor dem Stichtag 15. Mai 1997 in der Europäischen Union verzehrt wurden, sind diese Erzeugnisse – vorbehaltlich einer Einordnung als Arzneimittel – EU-weit als neuartige Lebensmittel (Novel Food) zu betrachten. Neuartige Lebensmittel müssen von der Europäischen Kommission zugelassen werden. Sie wird dabei unterstützt von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), die die Sicherheit des neuartigen Lebensmittels bewertet. Dieser Verfahrensschritt dauert in der Regel neun Monate, jedoch nur, wenn alle erforderlichen Informationen vorliegen. Sonst kann das Verfahren auch länger dauern. Insgesamt vergehen von der Antragstellung bis zur Zulassung eines neuartigen Lebensmittels in der Regel mindestens 15 Monate". Weiterführende Informationen • FAQ des BVL zu Cannabis-Produkten: https://www.bvl.bund.de/DE/Arbeitsbereiche/01_Lebensmittel/04_AntragstellerUnter... • Informationen des BVL zu neuartigen Lebensmitteln (Novel Food): https://www.bvl.bund.de/DE/Arbeitsbereiche/01_Lebensmittel/04_AntragstellerUnter...
- CBD-haltige Produkte weiterhin nicht als Lebensmittel zugelassen
Während EU-Zulassungsbehörden Genvakzine gegen Covid-19 im Eiltempo und trotz fehlender Langzeitdaten zu möglichen Spätfolgen erlaubten, tun sie sich mit CBD-haltigen Produkten mehr als schwer. So bleiben Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel mit CBD nach wie vor in Deutschland faktisch illegal. Immerhin: Kosmetika sind von der Regelung ausgenommen – und können daher in unserem Disparum21 CBD-Shop problemlos erworben werden.
- Eurostat: Arbeitslosenquote in Deutschland steigt steil an
Eurostat hat im Dezember die neuen Zahlen für den DACH-Raum vorgelegt, wir haben die Daten nachfolgend von Google in der visualisierten Form übernommen. Auffälligstes Merkmal: In Deutschland steigt die Quote seit Beginn der Coronakrise steil an und nähert sich der 5-Prozent-marke an. Die Daten sind saisonbereinigt und nicht kalenderbereinigt.
- Eurostat: Arbeitslosenquote in Deutschland steigt steil an
Eurostat hat im Dezember die neuen Zahlen für den DACH-Raum vorgelegt, wir haben die Daten nachfolgend von Google in der visualisierten Form übernommen. Auffälligstes Merkmal: In Deutschland steigt die Quote seit Beginn der Coronakrise steil an und nähert sich der 5-Prozent-marke an. Die Daten sind saisonbereinigt und nicht kalenderbereinigt.
- Eurostat: Arbeitslosenquote in Deutschland steigt steil an
Eurostat hat im Dezember die neuen Zahlen für den DACH-Raum vorgelegt, wir haben die Daten nachfolgend von Google in der visualisierten Form übernommen. Auffälligstes Merkmal: In Deutschland steigt die Quote seit Beginn der Coronakrise steil an und nähert sich der 5-Prozent-marke an. Die Daten sind saisonbereinigt und nicht kalenderbereinigt.
- Klaus Maria Brandauer hat bei jedem Auftritt Lampenfieber
Der Schauspieler Klaus Maria Brandauer (77) ist auch im fortgeschrittenen Alter nicht frei von Nervosität, wie er der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) verriet: "Lampenfieber habe ich immer, ganz unabhängig von dem, was ansteht. Denn ich möchte gern gut sein, und zwar an jedem Abend, nicht nur zur Premiere" Brandauer weiter: "Denn für das Publikum ist ja der jeweilige Abend die Premiere, denen sind wir das schuldig. Das macht nervös, und das darf es auch, denn es hilft, in die Konzentration zu kommen." Dem Theaterpublikum schreibt Brandauer laut NOZ ohnehin eine überaus wichtige Rolle zu: "Wer als Zuschauer meint, er hat für das Zustandekommen eines tollen Theaterabends nur eine untergeordnete Rolle, der täuscht sich sehr. Jeder im Saal muss sich öffnen, muss seine Gedanken und Gefühle einbringen, damit etwas Großes entsteht. Und wer einmal erlebt hat, wie da etwas Gemeinsames ins Fliegen kommt, der wird immer wiederkommen." Er selbst habe bei seiner schauspielerischen Tätigkeit stets das Gefühl gehabt, Theater sei eine Gerichtsverhandlung, sagte Brandauer weiter: "Wenn ich den Hamlet spiele oder Wallenstein, dann schaue ich ihn mir erst mal an, als ob ich der Ankläger wäre, und dann als Verteidiger, als Schöffe, als Zuschauer - um ihn von allen Seiten zu beleuchten. Das ist ein langer, manchmal anstrengender Prozess, der auch nicht immer so ausgeht, wie ich zunächst denke." Am kommenden Sonntag (3. Januar, ARD) ist Brandauer in Ferdinand von Schirachs "Feinde" als Anwalt zu sehen. Der christliche Glaube gehöre zu ihm, bekannte der 77-Jährige: "Es ist aber nicht so, dass ich als Katholik nicht zweifeln, keine Ausflüge machen kann." In den Erinnerungen von Luis Buñuel habe ein Kapitel den Titel "Atheist von Gottes Gnaden". Damit könne er sich anfreunden: "Ich bin katholisch aufgewachsen. Ich gehe gern in Kirchen, aber ich gehe auch in Tempel. Ich beschäftige mich immer wieder damit: Wo kommen wir her? Wer hat uns gemacht? Wo gehen wir hin? Das ist doch der Grundklang unserer menschlichen Existenz."
- Klaus Maria Brandauer hat bei jedem Auftritt Lampenfieber
Der Schauspieler Klaus Maria Brandauer (77) ist auch im fortgeschrittenen Alter nicht frei von Nervosität, wie er der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) verriet: "Lampenfieber habe ich immer, ganz unabhängig von dem, was ansteht. Denn ich möchte gern gut sein, und zwar an jedem Abend, nicht nur zur Premiere" Brandauer weiter: "Denn für das Publikum ist ja der jeweilige Abend die Premiere, denen sind wir das schuldig. Das macht nervös, und das darf es auch, denn es hilft, in die Konzentration zu kommen." Dem Theaterpublikum schreibt Brandauer laut NOZ ohnehin eine überaus wichtige Rolle zu: "Wer als Zuschauer meint, er hat für das Zustandekommen eines tollen Theaterabends nur eine untergeordnete Rolle, der täuscht sich sehr. Jeder im Saal muss sich öffnen, muss seine Gedanken und Gefühle einbringen, damit etwas Großes entsteht. Und wer einmal erlebt hat, wie da etwas Gemeinsames ins Fliegen kommt, der wird immer wiederkommen." Er selbst habe bei seiner schauspielerischen Tätigkeit stets das Gefühl gehabt, Theater sei eine Gerichtsverhandlung, sagte Brandauer weiter: "Wenn ich den Hamlet spiele oder Wallenstein, dann schaue ich ihn mir erst mal an, als ob ich der Ankläger wäre, und dann als Verteidiger, als Schöffe, als Zuschauer - um ihn von allen Seiten zu beleuchten. Das ist ein langer, manchmal anstrengender Prozess, der auch nicht immer so ausgeht, wie ich zunächst denke." Am kommenden Sonntag (3. Januar, ARD) ist Brandauer in Ferdinand von Schirachs "Feinde" als Anwalt zu sehen. Der christliche Glaube gehöre zu ihm, bekannte der 77-Jährige: "Es ist aber nicht so, dass ich als Katholik nicht zweifeln, keine Ausflüge machen kann." In den Erinnerungen von Luis Buñuel habe ein Kapitel den Titel "Atheist von Gottes Gnaden". Damit könne er sich anfreunden: "Ich bin katholisch aufgewachsen. Ich gehe gern in Kirchen, aber ich gehe auch in Tempel. Ich beschäftige mich immer wieder damit: Wo kommen wir her? Wer hat uns gemacht? Wo gehen wir hin? Das ist doch der Grundklang unserer menschlichen Existenz."
- Klaus Maria Brandauer hat bei jedem Auftritt Lampenfieber
Der Schauspieler Klaus Maria Brandauer (77) ist auch im fortgeschrittenen Alter nicht frei von Nervosität, wie er der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) verriet: “Lampenfieber habe ich immer, ganz unabhängig von dem, was ansteht. Denn ich möchte gern gut sein, und zwar an jedem Abend, nicht nur zur Premiere” Brandauer weiter: “Denn für das Publikum ist ja der jeweilige Abend die Premiere, denen sind wir das schuldig. Das macht nervös, und das darf es auch, denn es hilft, in die Konzentration zu kommen.” Dem Theaterpublikum schreibt Brandauer laut NOZ ohnehin eine überaus wichtige Rolle zu: “Wer als Zuschauer meint, er hat für das Zustandekommen eines tollen Theaterabends nur eine untergeordnete Rolle, der täuscht sich sehr. Jeder im Saal muss sich öffnen, muss seine Gedanken und Gefühle einbringen, damit etwas Großes entsteht. Und wer einmal erlebt hat, wie da etwas Gemeinsames ins Fliegen kommt, der wird immer wiederkommen.” Er selbst habe bei seiner schauspielerischen Tätigkeit stets das Gefühl gehabt, Theater sei eine Gerichtsverhandlung, sagte Brandauer weiter: “Wenn ich den Hamlet spiele oder Wallenstein, dann schaue ich ihn mir erst mal an, als ob ich der Ankläger wäre, und dann als Verteidiger, als Schöffe, als Zuschauer – um ihn von allen Seiten zu beleuchten. Das ist ein langer, manchmal anstrengender Prozess, der auch nicht immer so ausgeht, wie ich zunächst denke.” Am kommenden Sonntag (3. Januar, ARD) ist Brandauer in Ferdinand von Schirachs “Feinde” als Anwalt zu sehen. Der christliche Glaube gehöre zu ihm, bekannte der 77-Jährige: “Es ist aber nicht so, dass ich als Katholik nicht zweifeln, keine Ausflüge machen kann.” In den Erinnerungen von Luis Buñuel habe ein Kapitel den Titel “Atheist von Gottes Gnaden”. Damit könne er sich anfreunden: “Ich bin katholisch aufgewachsen. Ich gehe gern in Kirchen, aber ich gehe auch in Tempel. Ich beschäftige mich immer wieder damit: Wo kommen wir her? Wer hat uns gemacht? Wo gehen wir hin? Das ist doch der Grundklang unserer menschlichen Existenz.”
