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  • "Nagelprobe für Industrie steht noch aus"

    Dr. Nils Jannsen ist Leiter Konjunktur Deutschland am Institut für Weltwirtschaft (IfW) Kiel und hat die vom Statistischen Bundesamt publizierten, aktuellen Zahlen zur Industrieproduktion kommentiert. Wir geben den Beitrag von Dr. Jannsen im Originalwortlaut wieder: „Die deutsche Industrie hat die erste Phase des Shutdowns gut überstanden. Im November ist die Industrieproduktion bereits den siebten Monat in Folge gestiegen. Mittlerweile befindet sich die Produktion nur noch weniger als 5 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Die Nagelprobe für die Industrie steht allerdings noch aus. Die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes waren durch die im November eingeführten Maßnahmen zum Infektionsschutz nicht unmittelbar betroffen. Mit den Mitte Dezember umgesetzten zusätzlichen Maßnahmen haben die Belastungen für die Industrie jedoch zugenommen. So wird durch die Schließung weiter Teile des Einzelhandels der Absatz von Industrieprodukten gehemmt. Ein Unsicherheitsfaktor bleibt zudem inwieweit sich der Ausfall von Kinderbetreuung bei der Produktion bemerkbar machen wird. Insgesamt sind die Aussichten für die Industrie aber weitaus besser als im Frühjahr 2020, auch weil große Teile der Wertschöpfung im Verarbeitenden Gewerbe für das Auslandsgeschäft vorgesehen sind. Der Auslandsabsatz war bis zuletzt robust, obwohl es auch in wichtigen Absatzmärkten aufgrund des Pandemiegeschehens zu wirtschaftlichen Beeinträchtigungen gekommen war. Die Warenausfuhren haben sich seit dem Tiefpunkt im April kontinuierlich erholt. Im November lagen sie noch knapp 5 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Zudem waren die Auftragseingänge aus dem Ausland im November weiter deutlich aufwärtsgerichtet und befinden sich genauso wie die Auftragseingänge aus dem Inland bereits wieder über dem Vorkrisenniveau. Alles in allem ist die Erholung der deutschen Wirtschaft durch die zweite Corona-Welle unterbrochen worden. Derzeit sprechen die Frühindikatoren dafür, dass die Einbußen bei weitem nicht das Ausmaß vom Frühjahr erreichen und sich wesentlich stärker auf einzelne Branchen vor allem bei den kontaktintensiven Dienstleistungen konzentrieren werden. Die Industrie hat gute Aussichten die zweite Welle vergleichsweise gut zu überstehen. Sobald die Pandemie nachhaltig zurückgedrängt werden kann, dürfte sich die Erholung in hohem Tempo fortsetzen.“

  • “Nagelprobe für Industrie steht noch aus”

    Dr. Nils Jannsen ist Leiter Konjunktur Deutschland am Institut für Weltwirtschaft (IfW) Kiel und hat die vom Statistischen Bundesamt publizierten, aktuellen Zahlen zur Industrieproduktion kommentiert. Wir geben den Beitrag von Dr. Jannsen im Originalwortlaut wieder: „Die deutsche Industrie hat die erste Phase des Shutdowns gut überstanden. Im November ist die Industrieproduktion bereits den siebten Monat in Folge gestiegen. Mittlerweile befindet sich die Produktion nur noch weniger als 5 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Die Nagelprobe für die Industrie steht allerdings noch aus. Die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes waren durch die im November eingeführten Maßnahmen zum Infektionsschutz nicht unmittelbar betroffen. Mit den Mitte Dezember umgesetzten zusätzlichen Maßnahmen haben die Belastungen für die Industrie jedoch zugenommen. So wird durch die Schließung weiter Teile des Einzelhandels der Absatz von Industrieprodukten gehemmt. Ein Unsicherheitsfaktor bleibt zudem inwieweit sich der Ausfall von Kinderbetreuung bei der Produktion bemerkbar machen wird. Insgesamt sind die Aussichten für die Industrie aber weitaus besser als im Frühjahr 2020, auch weil große Teile der Wertschöpfung im Verarbeitenden Gewerbe für das Auslandsgeschäft vorgesehen sind. Der Auslandsabsatz war bis zuletzt robust, obwohl es auch in wichtigen Absatzmärkten aufgrund des Pandemiegeschehens zu wirtschaftlichen Beeinträchtigungen gekommen war. Die Warenausfuhren haben sich seit dem Tiefpunkt im April kontinuierlich erholt. Im November lagen sie noch knapp 5 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Zudem waren die Auftragseingänge aus dem Ausland im November weiter deutlich aufwärtsgerichtet und befinden sich genauso wie die Auftragseingänge aus dem Inland bereits wieder über dem Vorkrisenniveau. Alles in allem ist die Erholung der deutschen Wirtschaft durch die zweite Corona-Welle unterbrochen worden. Derzeit sprechen die Frühindikatoren dafür, dass die Einbußen bei weitem nicht das Ausmaß vom Frühjahr erreichen und sich wesentlich stärker auf einzelne Branchen vor allem bei den kontaktintensiven Dienstleistungen konzentrieren werden. Die Industrie hat gute Aussichten die zweite Welle vergleichsweise gut zu überstehen. Sobald die Pandemie nachhaltig zurückgedrängt werden kann, dürfte sich die Erholung in hohem Tempo fortsetzen.“

  • Endocannabinoide zur Bekämpfung von Angstzuständen, Schmerzen und Entzündungen

    Körpereigene Cannabinoide (Endocannabinoide) spielen eine wichtige Rolle im Gehirn und Immunsystem. Berner Forschende des Nationalen Forschungsschwerpunktes (NFS) «TransCure» haben bereits 2017 einen neuen Weg gefunden, um das Endocannabinoid-System zu beeinflussen. Im Tiermodell konnten entzündungshemmende, schmerzstillende wie auch angstlösende Effekte erzielt werden. In Zusammenarbeit mit Chemikerinnen und Chemikern der ETH Zürich (Forschungsgruppe Prof. Karl-Heinz Altmann) und der Industrie wurden nach eigenen Angaben der Wissenschaftler "hunderte von Endocannabinoid-Transportinhibitoren künstlich hergestellt, um ideale pharmakologische Eigenschaften zu entwickeln". Die Forschenden liessen sich für diese Inhibitoren durch einen Naturstoff aus dem Sonnenhut (Echinacea purpurea) inspirieren, einer Medizinalpflanze die häufig bei Erkältungen angewendet wird und teilweise über das Endocannabinoid-System wirkt. Die neu entwickelten Inhibitoren blockieren die Aufnahme der Endocannabinoide durch die Membran von Zellen. Dadurch werden Cannabinoid-Rezeptoren auf Nerven- und Immunzellen aktiviert, was bei Stress- und Entzündungserkrankungen zu einer «Bremse» im Gehirn und im Immunsystem führt und das physiologische Gleichgewicht wiederherstellt. Endocannabinoide sind fettsäureähnliche Substanzen, die vom Körper produziert werden. Sie aktivieren spezifische Cannabinoid-Rezeptoren und können unter anderem entzündungshemmend oder schmerzstillend wirken. Ähnliche therapeutische Effekte zeigen Cannabis oder Tetrahydrocannabinol (THC) in der klinischen Anwendung – sie sind jedoch mit Nebenwirkungen behaftet. Die körpereigenen Cannabinoide hingegen werden dann in den Zellen produziert, wenn der Körper sie braucht, und können somit nicht überdosiert werden.

  • Endocannabinoide zur Bekämpfung von Angstzuständen, Schmerzen und Entzündungen

    Körpereigene Cannabinoide (Endocannabinoide) spielen eine wichtige Rolle im Gehirn und Immunsystem. Berner Forschende des Nationalen Forschungsschwerpunktes (NFS) «TransCure» haben bereits 2017 einen neuen Weg gefunden, um das Endocannabinoid-System zu beeinflussen. Im Tiermodell konnten entzündungshemmende, schmerzstillende wie auch angstlösende Effekte erzielt werden. In Zusammenarbeit mit Chemikerinnen und Chemikern der ETH Zürich (Forschungsgruppe Prof. Karl-Heinz Altmann) und der Industrie wurden nach eigenen Angaben der Wissenschaftler "hunderte von Endocannabinoid-Transportinhibitoren künstlich hergestellt, um ideale pharmakologische Eigenschaften zu entwickeln". Die Forschenden liessen sich für diese Inhibitoren durch einen Naturstoff aus dem Sonnenhut (Echinacea purpurea) inspirieren, einer Medizinalpflanze die häufig bei Erkältungen angewendet wird und teilweise über das Endocannabinoid-System wirkt. Die neu entwickelten Inhibitoren blockieren die Aufnahme der Endocannabinoide durch die Membran von Zellen. Dadurch werden Cannabinoid-Rezeptoren auf Nerven- und Immunzellen aktiviert, was bei Stress- und Entzündungserkrankungen zu einer «Bremse» im Gehirn und im Immunsystem führt und das physiologische Gleichgewicht wiederherstellt. Endocannabinoide sind fettsäureähnliche Substanzen, die vom Körper produziert werden. Sie aktivieren spezifische Cannabinoid-Rezeptoren und können unter anderem entzündungshemmend oder schmerzstillend wirken. Ähnliche therapeutische Effekte zeigen Cannabis oder Tetrahydrocannabinol (THC) in der klinischen Anwendung – sie sind jedoch mit Nebenwirkungen behaftet. Die körpereigenen Cannabinoide hingegen werden dann in den Zellen produziert, wenn der Körper sie braucht, und können somit nicht überdosiert werden.

  • Endocannabinoide zur Bekämpfung von Angstzuständen, Schmerzen und Entzündungen

    Körpereigene Cannabinoide (Endocannabinoide) spielen eine wichtige Rolle im Gehirn und Immunsystem. Berner Forschende des Nationalen Forschungsschwerpunktes (NFS) «TransCure» haben bereits 2017 einen neuen Weg gefunden, um das Endocannabinoid-System zu beeinflussen. Im Tiermodell konnten entzündungshemmende, schmerzstillende wie auch angstlösende Effekte erzielt werden.

  • Cannabinoide helfen bei ALS mit spastischer Symptomatik

    Das Kombinationspräparat Nabixomols ist für die Therapie einer Spastik im Rahmen der Multiplen Sklerose als additive Therapie zugelassen. Nabiximols enthält Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) in standardisierten Mengen (2,7 mg THC und 2,5 mg CBD pro 100 µl – einem Sprühstoß entsprechend) und wird rasch über die Wangenschleimhaut resorbiert. Es scheint also folgerichtig, diese Therapieoption auch bei ALS zu evaluieren – dies hatte die kürzlich in „Lancet Neurology“ publizierte CANALS-Studie („Cannabinoide bei ALS“) zum Ziel [1]. Eine von der „Italienischen Forschungsgemeinschaft für ALS“ an der Universität Mailand initiierte randomisierte, doppelblind-placebokontrollierte Phase-II-Studie wurde an vier italienischen Zentren durchgeführt. In der Studie wurden 60 erwachsene Patienten mit amyotropher Lateralsklerose (ALS) randomisiert, die seit mindestens drei Monaten an spastischen Symptomen (mindestens zwei Muskelgruppen mit einem Score von ≥1 auf der modifizierten Ashworth­Skala) litten und seit mindestens 30 Tagen eine definierte antispastische Therapie erhielten. Die Patienten wurden computergestützt 1:1 randomisiert und erhielten für sechs Wochen entweder Nabiximols oder Placebo. In den ersten 14 Tagen dosierten bzw. steigerten die Patienten das Spray nach einem vorgegebenen Therapieschema (maximal 12 Sprühstöße in 24 Stunden); danach blieb die Dosis über vier Wochen konstant. Primärer Endpunkt war die Änderung des modifizierten Ashworth­Score innerhalb der sechs Wochen. Ausgewertet wurden 29 Patienten aus der Nabiximols-Gruppe und 30 aus der Placebogruppe. Der modifizierte Ashworth­Score verbesserte sich in der Nabiximols-Gruppe signifikant um durchschnittlich 0,11; in der Placebogruppe sank er dagegen um durchschnittlich 0,16 (p=0,013). Während der sechs Studienwochen gab es keine Therapieabbrüche, Nabiximols wurde gut vertragen, Nebenwirkungen traten nicht auf. „In vielen medizinischen Bereichen, die mit schmerzhafter Muskelspasmen einhergehen, erweisen sich Cannabinoide inzwischen als Alternative, wenn herkömmliche Therapien nicht oder nicht ausreichend ansprechen“, kommentiert Prof. Dietz. Die DGN schließt sich daher der Ansicht der Autoren dieser “proof-of-concept”-Studie an, dass nun größere klinische Phase-III-Studien folgen sollten, damit eine Cannabinoid-Therapie künftig auch für geeignete Situationen bei ALS legal zur Verfügung steht. Literatur [1] https://www.dgm.org/muskelerkrankungen/amyotrophe-lateralsklerose-als [2] https://www.neurologienetz.de/fachliches/erkrankungen/neuro-muskulaere-erkrankun... [3] https://www.lateralsklerose.info/als_die-krankheit/als_symptome/ [4] Riva N, Mora G, Sorarù G et al. Safety and efficacy of nabiximols on spasticity symptoms in patients with motor neuron disease (CANALS): a multicentre, double-blind, randomised, placebo-controlled, phase 2 trial. Lancet Neurol 2019 Feb;18(2):155-164

  • Cannabinoide helfen bei ALS mit spastischer Symptomatik

    Das Kombinationspräparat Nabixomols ist für die Therapie einer Spastik im Rahmen der Multiplen Sklerose als additive Therapie zugelassen. Nabiximols enthält Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) in standardisierten Mengen (2,7 mg THC und 2,5 mg CBD pro 100 µl – einem Sprühstoß entsprechend) und wird rasch über die Wangenschleimhaut resorbiert. Es scheint also folgerichtig, diese Therapieoption auch bei ALS zu evaluieren – dies hatte die kürzlich in „Lancet Neurology“ publizierte CANALS-Studie („Cannabinoide bei ALS“) zum Ziel [1]. Eine von der „Italienischen Forschungsgemeinschaft für ALS“ an der Universität Mailand initiierte randomisierte, doppelblind-placebokontrollierte Phase-II-Studie wurde an vier italienischen Zentren durchgeführt. In der Studie wurden 60 erwachsene Patienten mit amyotropher Lateralsklerose (ALS) randomisiert, die seit mindestens drei Monaten an spastischen Symptomen (mindestens zwei Muskelgruppen mit einem Score von ≥1 auf der modifizierten Ashworth­Skala) litten und seit mindestens 30 Tagen eine definierte antispastische Therapie erhielten. Die Patienten wurden computergestützt 1:1 randomisiert und erhielten für sechs Wochen entweder Nabiximols oder Placebo. In den ersten 14 Tagen dosierten bzw. steigerten die Patienten das Spray nach einem vorgegebenen Therapieschema (maximal 12 Sprühstöße in 24 Stunden); danach blieb die Dosis über vier Wochen konstant. Primärer Endpunkt war die Änderung des modifizierten Ashworth­Score innerhalb der sechs Wochen. Ausgewertet wurden 29 Patienten aus der Nabiximols-Gruppe und 30 aus der Placebogruppe. Der modifizierte Ashworth­Score verbesserte sich in der Nabiximols-Gruppe signifikant um durchschnittlich 0,11; in der Placebogruppe sank er dagegen um durchschnittlich 0,16 (p=0,013). Während der sechs Studienwochen gab es keine Therapieabbrüche, Nabiximols wurde gut vertragen, Nebenwirkungen traten nicht auf. „In vielen medizinischen Bereichen, die mit schmerzhafter Muskelspasmen einhergehen, erweisen sich Cannabinoide inzwischen als Alternative, wenn herkömmliche Therapien nicht oder nicht ausreichend ansprechen“, kommentiert Prof. Dietz. Die DGN schließt sich daher der Ansicht der Autoren dieser “proof-of-concept”-Studie an, dass nun größere klinische Phase-III-Studien folgen sollten, damit eine Cannabinoid-Therapie künftig auch für geeignete Situationen bei ALS legal zur Verfügung steht. Literatur [1] https://www.dgm.org/muskelerkrankungen/amyotrophe-lateralsklerose-als [2] https://www.neurologienetz.de/fachliches/erkrankungen/neuro-muskulaere-erkrankun… [3] https://www.lateralsklerose.info/als_die-krankheit/als_symptome/ [4] Riva N, Mora G, Sorarù G et al. Safety and efficacy of nabiximols on spasticity symptoms in patients with motor neuron disease (CANALS): a multicentre, double-blind, randomised, placebo-controlled, phase 2 trial. Lancet Neurol 2019 Feb;18(2):155-164

  • Zugelassenes Cannabinoid lindert Symptome bei Parkinson

    Es ist ein Durchbruch: An der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurologie wurden die Auswirkungen eines für Chemotherapie-induzierte Übelkeit zugelassenen Cannabinoids auf ParkinsonpatientInnen untersucht. Die randomisiert kontrollierte Studie wurde im Fachjournal der American Neurological Assosiation „Annals of Neurology“ publiziert und hat bereits im Sommer 2020 international für Aufsehen gesorgt. „Die potenzielle therapeutische Wirkung von Cannabinoiden auf Motorik und NMS bei Parkinson ist ein wichtiges Thema und wird häufig von Patientinnen und Patienten im Behandlungsraum angesprochen“, weiß die Erstautorin der Studie, Marina Peball. Bis zu 95 Prozent der NeurologInnen der Center of Excellence der National Parkinson Foundation, die an einer von der der Michael-J.- Fox-Stiftung für Parkinson-Forschung unterstützten online-Umfrage zu Cannabis teilnahmen, seien von Parkinson-PatientInnen um Verschreibung von medizinischen Marihuana gebeten worden. Es gibt jedoch nur begrenzte Belege für ihre Anwendung von Cannabinoiden bei Parkinson, da die verfügbaren Studien entweder zu klein oder unkontrolliert waren. „In unserer Studie haben wir die Wirkung von Nabilon auf die kontrollierte Behandlung von NMS bei Parkinson randomisiert und doppel-blind sowie Placebo-kontrolliert bei einer hohen Zahl an PatientInnen untersucht“, erklärt Seppi. Zu diesem Zweck wurde ein Entzugsdesign verwendet, nachdem alle an der Studie teilgenommenen PatientInnen auf Nabilon eingestellt wurden. Nabilon ist ein synthetisches Analogon von Tetrahydrocannabinol, der psychoaktiven Komponente von Cannabis, mit ähnlichen pharmakologischen Eigenschaften. „Wir haben uns zur Durchführung dieser Studie mit Nabilon entschieden, da dessen Hersteller AOP Orphan das Medikament und das dazugehörige Placebo zur Verfügung gestellt hat. Auch andere Präparate wären infrage gekommen“, so Seppi. Originalpublikation: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/ana.25864

  • Zugelassenes Cannabinoid lindert Symptome bei Parkinson

    Es ist ein Durchbruch: An der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurologie wurden die Auswirkungen eines für Chemotherapie-induzierte Übelkeit zugelassenen Cannabinoids auf ParkinsonpatientInnen untersucht. Die randomisiert kontrollierte Studie wurde im Fachjournal der American Neurological Assosiation „Annals of Neurology“ publiziert und hat bereits im Sommer 2020 international für Aufsehen gesorgt. „Die potenzielle therapeutische Wirkung von Cannabinoiden auf Motorik und NMS bei Parkinson ist ein wichtiges Thema und wird häufig von Patientinnen und Patienten im Behandlungsraum angesprochen“, weiß die Erstautorin der Studie, Marina Peball. Bis zu 95 Prozent der NeurologInnen der Center of Excellence der National Parkinson Foundation, die an einer von der der Michael-J.- Fox-Stiftung für Parkinson-Forschung unterstützten online-Umfrage zu Cannabis teilnahmen, seien von Parkinson-PatientInnen um Verschreibung von medizinischen Marihuana gebeten worden. Es gibt jedoch nur begrenzte Belege für ihre Anwendung von Cannabinoiden bei Parkinson, da die verfügbaren Studien entweder zu klein oder unkontrolliert waren. „In unserer Studie haben wir die Wirkung von Nabilon auf die kontrollierte Behandlung von NMS bei Parkinson randomisiert und doppel-blind sowie Placebo-kontrolliert bei einer hohen Zahl an PatientInnen untersucht“, erklärt Seppi. Zu diesem Zweck wurde ein Entzugsdesign verwendet, nachdem alle an der Studie teilgenommenen PatientInnen auf Nabilon eingestellt wurden. Nabilon ist ein synthetisches Analogon von Tetrahydrocannabinol, der psychoaktiven Komponente von Cannabis, mit ähnlichen pharmakologischen Eigenschaften. „Wir haben uns zur Durchführung dieser Studie mit Nabilon entschieden, da dessen Hersteller AOP Orphan das Medikament und das dazugehörige Placebo zur Verfügung gestellt hat. Auch andere Präparate wären infrage gekommen“, so Seppi. Originalpublikation: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/ana.25864

  • Zugelassenes Cannabinoid lindert Symptome bei Parkinson

    Es ist ein Durchbruch: An der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurologie wurden die Auswirkungen eines für Chemotherapie-induzierte Übelkeit zugelassenen Cannabinoids auf ParkinsonpatientInnen untersucht. Die randomisiert kontrollierte Studie wurde im Fachjournal der American Neurological Assosiation „Annals of Neurology“ publiziert und hat bereits im Sommer 2020 international für Aufsehen gesorgt. „Die potenzielle therapeutische Wirkung von Cannabinoiden auf Motorik und NMS bei Parkinson ist ein wichtiges Thema und wird häufig von Patientinnen und Patienten im Behandlungsraum angesprochen“, weiß die Erstautorin der Studie, Marina Peball. Bis zu 95 Prozent der NeurologInnen der Center of Excellence der National Parkinson Foundation, die an einer von der der Michael-J.- Fox-Stiftung für Parkinson-Forschung unterstützten online-Umfrage zu Cannabis teilnahmen, seien von Parkinson-PatientInnen um Verschreibung von medizinischen Marihuana gebeten worden. Es gibt jedoch nur begrenzte Belege für ihre Anwendung von Cannabinoiden bei Parkinson, da die verfügbaren Studien entweder zu klein oder unkontrolliert waren. „In unserer Studie haben wir die Wirkung von Nabilon auf die kontrollierte Behandlung von NMS bei Parkinson randomisiert und doppel-blind sowie Placebo-kontrolliert bei einer hohen Zahl an PatientInnen untersucht“, erklärt Seppi. Zu diesem Zweck wurde ein Entzugsdesign verwendet, nachdem alle an der Studie teilgenommenen PatientInnen auf Nabilon eingestellt wurden. Nabilon ist ein synthetisches Analogon von Tetrahydrocannabinol, der psychoaktiven Komponente von Cannabis, mit ähnlichen pharmakologischen Eigenschaften. „Wir haben uns zur Durchführung dieser Studie mit Nabilon entschieden, da dessen Hersteller AOP Orphan das Medikament und das dazugehörige Placebo zur Verfügung gestellt hat. Auch andere Präparate wären infrage gekommen“, so Seppi. Originalpublikation: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/ana.25864

  • "Burger King" verzichtet auf Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und künstliche Aromen

    Es ist ein Novum: Die US amerikanische fast-Food Kette "Burger King" will nach eigenen Angaben ab Februar 2021 in seinen Speisen auf den Zusatz von Konservierungsstoffen, künstlichen Aromen und Geschmacksverstärkern verzichten. Das geht aus einer entsprechenden Medienmitteilung des Unternehmens hervor. Die Regelungen betreffen den deutschen Markt. Weiterhin will die weltweit zweitgrößte Burger-Kette ihren Gästen zukünftig noch mehr fleischlose Alternativen anbieten und entwickele sein Produktsortiment in den kommenden Monaten in diese Richtung weiter. Ein weiterer Schwerpunkt im Jahr 2021 sei der Ausbau des Lieferangebots, wofür das Unternehmen verstärkt mit den großen digitalen Plattformen für Essenslieferungen zusammenarbeite.

  • "Burger King" verzichtet auf Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und künstliche Aromen

    Es ist ein Novum: Die US amerikanische fast-Food Kette "Burger King" will nach eigenen Angaben ab Februar 2021 in seinen Speisen auf den Zusatz von Konservierungsstoffen, künstlichen Aromen und Geschmacksverstärkern verzichten. Das geht aus einer entsprechenden Medienmitteilung des Unternehmens hervor. Die Regelungen betreffen den deutschen Markt. Weiterhin will die weltweit zweitgrößte Burger-Kette ihren Gästen zukünftig noch mehr fleischlose Alternativen anbieten und entwickele sein Produktsortiment in den kommenden Monaten in diese Richtung weiter. Ein weiterer Schwerpunkt im Jahr 2021 sei der Ausbau des Lieferangebots, wofür das Unternehmen verstärkt mit den großen digitalen Plattformen für Essenslieferungen zusammenarbeite.

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