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- Landespolitiker favorisieren Reform der Schuldenbremse mit Investitionsklausel
Gut zwei Drittel der Abgeordneten sprechen sich für eine Rückkehr zu einem ausgeglichenen Haushalt nach dem Ende der Corona-Pandemie aus, und mehr als die Hälfte der befragten Landespolitiker/innen sind dabei aber offen für eine Reform der Schuldenbremse, die Defizite für höhere Investitionen zulässt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage, die das ZEW Mannheim gemeinsam mit der Universität Mannheim zwischen Mai und Juli 2020 unter Abgeordneten aller 16 deutschen Landesparlamente durchgeführt hat. „Die Schuldenbremse hat im letzten Jahrzehnt mit dazu beigetragen, den deutschen Schuldenstand zu begrenzen. Diese Konsolidierung in den konjunkturell guten Zeiten hat Deutschland erst in die Lage versetzt, in der Krise wie kaum ein anderer Industriestaat eine entschlossene Stabilisierungspolitik finanzieren zu können“, sagt Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Forschungsbereichsleiter am ZEW und Ko-Autor der Studie. Der gravierende fiskalische Schock der Corona-Pandemie sei eine solche Ausnahme von der Regel und habe nun die Debatte darüber intensiviert, inwieweit die Schuldenbremse für die Post-Corona-Zeit ökonomisch erwünscht sei. Vor diesem Hintergrund habe das ZEW zum dritten Mal alle 16 deutschen Landesparlamente zur Schuldenbremse und ihrem Reformbedarf befragt. An dieser Umfrage haben sich laut ZEW rund 30 Prozent aller deutschen Landtagsabgeordneten beteiligt. Auch in der Pandemie genieße die Schuldenbremse immer noch eine hohe Akzeptanz: Eine Mehrheit von 68 Prozent aller Befragten begrüße eine prinzipielle Rückkehr zu einem ausgeglichenen Haushalt nach dem Ende der Corona-Pandemie. Nur 22 Prozent hätten eine negative Haltung gegenüber einer Rückkehr zur Schuldenbremse. Dennoch hat laut ZEW die Corona-Krise zu einer erkennbar größeren Bereitschaft geführt, eine Reform der Schuldenbremse zu befürworten. Der Anteil der Abgeordneten, die für die gänzlich unveränderte Fortgeltung der Schuldenbremse votierten, sei in Folge der Pandemie von 47 Prozent auf 30 Prozent gefallen. Im Einzelnen unterstütze nach Ausbruch der Corona-Krise eine Mehrheit von 56 der Befragten eine Reform, bei der eine Verschuldung zu Gunsten von Infrastrukturinvestitionen möglich würde. Gegenüber einer solchen neuen Investitionsklausel genieße eine Lockerung der grundgesetzlichen Schuldengrenze zu Gunsten von schuldenfinanzierter Klimapolitik (32 Prozent) einen geringeren Rückhalt. Noch geringer sei mit 26 Prozent die Quote der Abgeordneten, die eine allgemeine Lockerung im Hinblick auf den vorgeschriebenen strukturellen Budgetausgleich begrüßen würden. „Die Abgeordneten identifizieren sich zwar grundsätzlich noch mit der Schuldenbremse, im Zuge der Corona-Krise wachsen aber die Zweifel an ihrer bisherigen Ausgestaltung“, erläutert Heineman. „Insgesamt deuten die Umfrageergebnisse darauf hin, dass die Corona-Pandemie auch bei Fiskalregeln zu Reformen führen könnte. Änderungen der Schuldenbremse benötigen allerdings Zweidrittel-Mehrheiten in Bundestag und Bundesrat. Ein derartig breiter Rückhalt auf Länderebene für eine Reform der Schuldenbremse mit Fokus auf den investiven Staatsausgaben rückt eine solche Reform aber in den Bereich des Möglichen.“
- Landespolitiker favorisieren Reform der Schuldenbremse mit Investitionsklausel
Gut zwei Drittel der Abgeordneten sprechen sich für eine Rückkehr zu einem ausgeglichenen Haushalt nach dem Ende der Corona-Pandemie aus, und mehr als die Hälfte der befragten Landespolitiker/innen sind dabei aber offen für eine Reform der Schuldenbremse, die Defizite für höhere Investitionen zulässt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage, die das ZEW Mannheim gemeinsam mit der Universität Mannheim zwischen Mai und Juli 2020 unter Abgeordneten aller 16 deutschen Landesparlamente durchgeführt hat. „Die Schuldenbremse hat im letzten Jahrzehnt mit dazu beigetragen, den deutschen Schuldenstand zu begrenzen. Diese Konsolidierung in den konjunkturell guten Zeiten hat Deutschland erst in die Lage versetzt, in der Krise wie kaum ein anderer Industriestaat eine entschlossene Stabilisierungspolitik finanzieren zu können“, sagt Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Forschungsbereichsleiter am ZEW und Ko-Autor der Studie. Der gravierende fiskalische Schock der Corona-Pandemie sei eine solche Ausnahme von der Regel und habe nun die Debatte darüber intensiviert, inwieweit die Schuldenbremse für die Post-Corona-Zeit ökonomisch erwünscht sei. Vor diesem Hintergrund habe das ZEW zum dritten Mal alle 16 deutschen Landesparlamente zur Schuldenbremse und ihrem Reformbedarf befragt. An dieser Umfrage haben sich laut ZEW rund 30 Prozent aller deutschen Landtagsabgeordneten beteiligt. Auch in der Pandemie genieße die Schuldenbremse immer noch eine hohe Akzeptanz: Eine Mehrheit von 68 Prozent aller Befragten begrüße eine prinzipielle Rückkehr zu einem ausgeglichenen Haushalt nach dem Ende der Corona-Pandemie. Nur 22 Prozent hätten eine negative Haltung gegenüber einer Rückkehr zur Schuldenbremse. Dennoch hat laut ZEW die Corona-Krise zu einer erkennbar größeren Bereitschaft geführt, eine Reform der Schuldenbremse zu befürworten. Der Anteil der Abgeordneten, die für die gänzlich unveränderte Fortgeltung der Schuldenbremse votierten, sei in Folge der Pandemie von 47 Prozent auf 30 Prozent gefallen. Im Einzelnen unterstütze nach Ausbruch der Corona-Krise eine Mehrheit von 56 der Befragten eine Reform, bei der eine Verschuldung zu Gunsten von Infrastrukturinvestitionen möglich würde. Gegenüber einer solchen neuen Investitionsklausel genieße eine Lockerung der grundgesetzlichen Schuldengrenze zu Gunsten von schuldenfinanzierter Klimapolitik (32 Prozent) einen geringeren Rückhalt. Noch geringer sei mit 26 Prozent die Quote der Abgeordneten, die eine allgemeine Lockerung im Hinblick auf den vorgeschriebenen strukturellen Budgetausgleich begrüßen würden. „Die Abgeordneten identifizieren sich zwar grundsätzlich noch mit der Schuldenbremse, im Zuge der Corona-Krise wachsen aber die Zweifel an ihrer bisherigen Ausgestaltung“, erläutert Heineman. „Insgesamt deuten die Umfrageergebnisse darauf hin, dass die Corona-Pandemie auch bei Fiskalregeln zu Reformen führen könnte. Änderungen der Schuldenbremse benötigen allerdings Zweidrittel-Mehrheiten in Bundestag und Bundesrat. Ein derartig breiter Rückhalt auf Länderebene für eine Reform der Schuldenbremse mit Fokus auf den investiven Staatsausgaben rückt eine solche Reform aber in den Bereich des Möglichen.“
- Landespolitiker favorisieren Reform der Schuldenbremse mit Investitionsklausel
Gut zwei Drittel der Abgeordneten sprechen sich für eine Rückkehr zu einem ausgeglichenen Haushalt nach dem Ende der Corona-Pandemie aus, und mehr als die Hälfte der befragten Landespolitiker/innen sind dabei aber offen für eine Reform der Schuldenbremse, die Defizite für höhere Investitionen zulässt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage, die das ZEW Mannheim gemeinsam mit der Universität Mannheim zwischen Mai und Juli 2020 unter Abgeordneten aller 16 deutschen Landesparlamente durchgeführt hat. „Die Schuldenbremse hat im letzten Jahrzehnt mit dazu beigetragen, den deutschen Schuldenstand zu begrenzen. Diese Konsolidierung in den konjunkturell guten Zeiten hat Deutschland erst in die Lage versetzt, in der Krise wie kaum ein anderer Industriestaat eine entschlossene Stabilisierungspolitik finanzieren zu können“, sagt Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Forschungsbereichsleiter am ZEW und Ko-Autor der Studie. Der gravierende fiskalische Schock der Corona-Pandemie sei eine solche Ausnahme von der Regel und habe nun die Debatte darüber intensiviert, inwieweit die Schuldenbremse für die Post-Corona-Zeit ökonomisch erwünscht sei. Vor diesem Hintergrund habe das ZEW zum dritten Mal alle 16 deutschen Landesparlamente zur Schuldenbremse und ihrem Reformbedarf befragt. An dieser Umfrage haben sich laut ZEW rund 30 Prozent aller deutschen Landtagsabgeordneten beteiligt. Auch in der Pandemie genieße die Schuldenbremse immer noch eine hohe Akzeptanz: Eine Mehrheit von 68 Prozent aller Befragten begrüße eine prinzipielle Rückkehr zu einem ausgeglichenen Haushalt nach dem Ende der Corona-Pandemie. Nur 22 Prozent hätten eine negative Haltung gegenüber einer Rückkehr zur Schuldenbremse. Dennoch hat laut ZEW die Corona-Krise zu einer erkennbar größeren Bereitschaft geführt, eine Reform der Schuldenbremse zu befürworten. Der Anteil der Abgeordneten, die für die gänzlich unveränderte Fortgeltung der Schuldenbremse votierten, sei in Folge der Pandemie von 47 Prozent auf 30 Prozent gefallen. Im Einzelnen unterstütze nach Ausbruch der Corona-Krise eine Mehrheit von 56 der Befragten eine Reform, bei der eine Verschuldung zu Gunsten von Infrastrukturinvestitionen möglich würde. Gegenüber einer solchen neuen Investitionsklausel genieße eine Lockerung der grundgesetzlichen Schuldengrenze zu Gunsten von schuldenfinanzierter Klimapolitik (32 Prozent) einen geringeren Rückhalt. Noch geringer sei mit 26 Prozent die Quote der Abgeordneten, die eine allgemeine Lockerung im Hinblick auf den vorgeschriebenen strukturellen Budgetausgleich begrüßen würden. „Die Abgeordneten identifizieren sich zwar grundsätzlich noch mit der Schuldenbremse, im Zuge der Corona-Krise wachsen aber die Zweifel an ihrer bisherigen Ausgestaltung“, erläutert Heineman. „Insgesamt deuten die Umfrageergebnisse darauf hin, dass die Corona-Pandemie auch bei Fiskalregeln zu Reformen führen könnte. Änderungen der Schuldenbremse benötigen allerdings Zweidrittel-Mehrheiten in Bundestag und Bundesrat. Ein derartig breiter Rückhalt auf Länderebene für eine Reform der Schuldenbremse mit Fokus auf den investiven Staatsausgaben rückt eine solche Reform aber in den Bereich des Möglichen.“
- Neue Simulationsplattform unterstützt Entwicklung medizinischer Implantate
Das Horizon-2020-Projekt SIMCor, das von der Charité – Universitätsmedizin Berlin koordiniert wird, startet mit einer digitalen Kick-off-Veranstaltung am 14. und 15. Januar. Ziel des Vorhabens sei es, eine Plattform für die Testung, Entwicklung und Zulassung von Herz-Kreislauf-Implantaten zu schaffen, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung. Dabei kämen neue Verfahren wie Computersimulationen und virtuelle Tiermodelle zum Einsatz, die zu noch besserer Qualität und Sicherheit solcher Implantate beitragen würden. Das Verbundprojekt werde von der Europäischen Union (EU) über drei Jahre mit insgesamt 7,2 Millionen Euro gefördert, wovon knapp 1 Millionen Euro auf die Charité entfallen. An dem Verbundprojekt, das im Rahmen von Horizon 2020 ab Jahresbeginn 2021 gefördert wird, sind 12 Partner aus acht Ländern – aus Klinik, Wissenschaft und Industrie – beteiligt. „Wir sind fest davon überzeugt, dass SIMCor die Entwicklung, Validierung und Zulassung von kardiovaskulären Medizinprodukten durch den Einsatz von Computersimulationen und virtuellen Studien beschleunigen wird", sagt dazu Projektkoordinator Prof. Dr. Titus Kühne, Leiter des Instituts für kardiovaskuläre Computer-assistierte Medizin (ICM) an der Charité und Arbeitsgruppenleiter am Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB). „Unser Institut für kardiovaskuläre Computer-assistierte Medizin ist einer der Innovationstreiber im Bereich der digitalen Transformation“, ergänzt Prof. Kühne. Hier werden – interdisziplinär und mit einem direkten klinischen Bezug – moderne Methoden der Bildgebung, Datenwissenschaft und Modellierung kombiniert, um die Grundlagen für verbesserte Diagnostik, Therapieplanung sowie Entscheidungsunterstützungssysteme zu entwickeln. Das jetzt geförderte SIMCor-Projekt soll eine Computerplattform etablieren, die als offene Ressource für eine gemeinsame Forschung und Entwicklung von Geräteherstellern, medizinischen Instituten und Aufsichtsbehörden dient. Entlang des gesamten Entwicklungsprozesses – von der In-silico-Modellierung bis hin zu virtuellen Tier- und klinischen Studien – sollen so Gerätetests unterstützt werden. Beispielhaft werden diese Prozesse auf zwei repräsentative Herz-Kreislauf-Implantate angewendet: Transkatheter-Aortenklappen-Implantate (TAVI) und Drucksensoren für die Lungenarterien (PAPS), anhand derer dann Erfolgsmethoden erarbeitet und in Standardarbeitsanweisungen (SOP) umgesetzt werden. Implantierbare medizinische Herz-Kreislauf-Geräte gehören zu den fortschrittlichsten, am häufigsten verwendeten und lebenserhaltenden Implantaten. Ihre Entwicklung stellt jedoch eine große Herausforderung dar. Computerbasierte In-silico-Methoden zur Testung und Validierung – wie virtuelle Tiermodelle oder Computermodelle – können helfen, die Qualität solcher medizinischer Implantate zu verbessern, ihre Wirksamkeit und Sicherheit zu erhöhen und zugleich die Kosten und Entwicklungszeit zu verringern. Das kann letztlich den Zugang zu Behandlungen erleichtern und den Bedarf an Untersuchungen am lebenden Organismus minimieren.
- Neue Simulationsplattform unterstützt Entwicklung medizinischer Implantate
Das Horizon-2020-Projekt SIMCor, das von der Charité – Universitätsmedizin Berlin koordiniert wird, startet mit einer digitalen Kick-off-Veranstaltung am 14. und 15. Januar. Ziel des Vorhabens sei es, eine Plattform für die Testung, Entwicklung und Zulassung von Herz-Kreislauf-Implantaten zu schaffen, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung. Dabei kämen neue Verfahren wie Computersimulationen und virtuelle Tiermodelle zum Einsatz, die zu noch besserer Qualität und Sicherheit solcher Implantate beitragen würden. Das Verbundprojekt werde von der Europäischen Union (EU) über drei Jahre mit insgesamt 7,2 Millionen Euro gefördert, wovon knapp 1 Millionen Euro auf die Charité entfallen. An dem Verbundprojekt, das im Rahmen von Horizon 2020 ab Jahresbeginn 2021 gefördert wird, sind 12 Partner aus acht Ländern – aus Klinik, Wissenschaft und Industrie – beteiligt. „Wir sind fest davon überzeugt, dass SIMCor die Entwicklung, Validierung und Zulassung von kardiovaskulären Medizinprodukten durch den Einsatz von Computersimulationen und virtuellen Studien beschleunigen wird", sagt dazu Projektkoordinator Prof. Dr. Titus Kühne, Leiter des Instituts für kardiovaskuläre Computer-assistierte Medizin (ICM) an der Charité und Arbeitsgruppenleiter am Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB). „Unser Institut für kardiovaskuläre Computer-assistierte Medizin ist einer der Innovationstreiber im Bereich der digitalen Transformation“, ergänzt Prof. Kühne. Hier werden – interdisziplinär und mit einem direkten klinischen Bezug – moderne Methoden der Bildgebung, Datenwissenschaft und Modellierung kombiniert, um die Grundlagen für verbesserte Diagnostik, Therapieplanung sowie Entscheidungsunterstützungssysteme zu entwickeln. Das jetzt geförderte SIMCor-Projekt soll eine Computerplattform etablieren, die als offene Ressource für eine gemeinsame Forschung und Entwicklung von Geräteherstellern, medizinischen Instituten und Aufsichtsbehörden dient. Entlang des gesamten Entwicklungsprozesses – von der In-silico-Modellierung bis hin zu virtuellen Tier- und klinischen Studien – sollen so Gerätetests unterstützt werden. Beispielhaft werden diese Prozesse auf zwei repräsentative Herz-Kreislauf-Implantate angewendet: Transkatheter-Aortenklappen-Implantate (TAVI) und Drucksensoren für die Lungenarterien (PAPS), anhand derer dann Erfolgsmethoden erarbeitet und in Standardarbeitsanweisungen (SOP) umgesetzt werden. Implantierbare medizinische Herz-Kreislauf-Geräte gehören zu den fortschrittlichsten, am häufigsten verwendeten und lebenserhaltenden Implantaten. Ihre Entwicklung stellt jedoch eine große Herausforderung dar. Computerbasierte In-silico-Methoden zur Testung und Validierung – wie virtuelle Tiermodelle oder Computermodelle – können helfen, die Qualität solcher medizinischer Implantate zu verbessern, ihre Wirksamkeit und Sicherheit zu erhöhen und zugleich die Kosten und Entwicklungszeit zu verringern. Das kann letztlich den Zugang zu Behandlungen erleichtern und den Bedarf an Untersuchungen am lebenden Organismus minimieren.
- Neue Simulationsplattform unterstützt Entwicklung medizinischer Implantate
Das Horizon-2020-Projekt SIMCor, das von der Charité – Universitätsmedizin Berlin koordiniert wird, startet mit einer digitalen Kick-off-Veranstaltung am 14. und 15. Januar. Ziel des Vorhabens sei es, eine Plattform für die Testung, Entwicklung und Zulassung von Herz-Kreislauf-Implantaten zu schaffen, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung. Dabei kämen neue Verfahren wie Computersimulationen und virtuelle Tiermodelle zum Einsatz, die zu noch besserer Qualität und Sicherheit solcher Implantate beitragen würden. Das Verbundprojekt werde von der Europäischen Union (EU) über drei Jahre mit insgesamt 7,2 Millionen Euro gefördert, wovon knapp 1 Millionen Euro auf die Charité entfallen. An dem Verbundprojekt, das im Rahmen von Horizon 2020 ab Jahresbeginn 2021 gefördert wird, sind 12 Partner aus acht Ländern – aus Klinik, Wissenschaft und Industrie – beteiligt. „Wir sind fest davon überzeugt, dass SIMCor die Entwicklung, Validierung und Zulassung von kardiovaskulären Medizinprodukten durch den Einsatz von Computersimulationen und virtuellen Studien beschleunigen wird”, sagt dazu Projektkoordinator Prof. Dr. Titus Kühne, Leiter des Instituts für kardiovaskuläre Computer-assistierte Medizin (ICM) an der Charité und Arbeitsgruppenleiter am Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB). „Unser Institut für kardiovaskuläre Computer-assistierte Medizin ist einer der Innovationstreiber im Bereich der digitalen Transformation“, ergänzt Prof. Kühne. Hier werden – interdisziplinär und mit einem direkten klinischen Bezug – moderne Methoden der Bildgebung, Datenwissenschaft und Modellierung kombiniert, um die Grundlagen für verbesserte Diagnostik, Therapieplanung sowie Entscheidungsunterstützungssysteme zu entwickeln. Das jetzt geförderte SIMCor-Projekt soll eine Computerplattform etablieren, die als offene Ressource für eine gemeinsame Forschung und Entwicklung von Geräteherstellern, medizinischen Instituten und Aufsichtsbehörden dient. Entlang des gesamten Entwicklungsprozesses – von der In-silico-Modellierung bis hin zu virtuellen Tier- und klinischen Studien – sollen so Gerätetests unterstützt werden. Beispielhaft werden diese Prozesse auf zwei repräsentative Herz-Kreislauf-Implantate angewendet: Transkatheter-Aortenklappen-Implantate (TAVI) und Drucksensoren für die Lungenarterien (PAPS), anhand derer dann Erfolgsmethoden erarbeitet und in Standardarbeitsanweisungen (SOP) umgesetzt werden. Implantierbare medizinische Herz-Kreislauf-Geräte gehören zu den fortschrittlichsten, am häufigsten verwendeten und lebenserhaltenden Implantaten. Ihre Entwicklung stellt jedoch eine große Herausforderung dar. Computerbasierte In-silico-Methoden zur Testung und Validierung – wie virtuelle Tiermodelle oder Computermodelle – können helfen, die Qualität solcher medizinischer Implantate zu verbessern, ihre Wirksamkeit und Sicherheit zu erhöhen und zugleich die Kosten und Entwicklungszeit zu verringern. Das kann letztlich den Zugang zu Behandlungen erleichtern und den Bedarf an Untersuchungen am lebenden Organismus minimieren.
- Boehringer Ingelheim und Google wollen Quantencomputer bauen
Boehringer Ingelheim hat einen Kooperationsvertrag mit Google Quantum AI (Google) bekanntgegeben. Die Kooperation soll neue Anwendungsmöglichkeiten für Quantencomputer für die pharmazeutische Forschung und Entwicklung entwickeln, insbesondere bei Molekulardynamik-Simulationen. Die neue Partnerschaft verbinde die Expertise von Boehringer Ingelheim bei computergestütztem Wirkstoffdesign und Modellierung mit den technologischen Möglichkeiten von Google als einem der führenden Entwickler von Quantencomputern und Algorithmen. Boehringer Ingelheim ist weltweit das erste Pharmaunternehmen, das mit Google im "Quantum Computing" zusammenarbeitet. Die Zusammenarbeit ist auf drei Jahre angelegt und wird von dem neu gegründeten Quantum-Forschungslabor von Boehringer Ingelheim mitgeleitet. Die neue Kooperation ist Teil der umfassenden digitalen Transformationsstrategie von Boehringer Ingelheim - mit dem Ziel, vielversprechende Forschungsaktivitäten schneller und effektiver weiterzuentwickeln und dadurch mehr bahnbrechende medizinische Lösungen auf den Markt zu bringen, die Patienten dringend benötigen. Dafür erhöht das Unternehmen seine Investitionen in ein breites Spektrum digitaler Technologien. Schlüsselbereiche wie Künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen und Data Science helfen dabei, Krankheiten, ihre Treiber und Biomarker sowie digitale Therapiemöglichkeiten besser zu verstehen. "Die äußerst präzise Modellierung molekularer Systeme gilt weithin als die natürlichste Anwendung von Quantum Computing und hat das Potenzial, Arbeitsprozesse grundlegend zu verändern. Daher freuen wir bei Google uns darauf, mit Boehringer Ingelheim zusammenzuarbeiten und gemeinsam Fälle und Methoden für chemische Quantensimulationen zu erforschen. Boehringer Ingelheim bringt ein beeindruckendes Team im Bereich Quantum Computing mit sowie großes Fachwissen, wie man die technologischen Möglichkeiten praktisch in der Pharmazie nutzt", sagt Ryan Babbush, Leiter von Quantum Algorithms bei Google. Computerbasierte Ansätze bilden bereits die Grundlage für das Design sowie die Entwicklung innovativer Medikamente - und haben einen großen Anteil daran, die Gesundheit von Menschen und Tieren zu verbessern. Allerdings können heutige Computer wegen ihrer Algorithmenstruktur nicht viele der wirklich komplexen Herausforderungen meistern, die grundlegend für die frühen Phasen pharmazeutischer Forschung und Entwicklung sind, darunter insbesondere Simulationen und Analysen von für den Krankheitsmechanismus relevanten Molekülen. Quantum Computing besitzt das Potenzial, viel größere Moleküle als derzeit möglich genau zu simulieren und zu vergleichen. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten für pharmazeutische Innovationen und Therapien für ein breites Spektrum an Krankheiten.
- Boehringer Ingelheim und Google wollen Quantencomputer bauen
Boehringer Ingelheim hat einen Kooperationsvertrag mit Google Quantum AI (Google) bekanntgegeben. Die Kooperation soll neue Anwendungsmöglichkeiten für Quantencomputer für die pharmazeutische Forschung und Entwicklung entwickeln, insbesondere bei Molekulardynamik-Simulationen. Die neue Partnerschaft verbinde die Expertise von Boehringer Ingelheim bei computergestütztem Wirkstoffdesign und Modellierung mit den technologischen Möglichkeiten von Google als einem der führenden Entwickler von Quantencomputern und Algorithmen. Boehringer Ingelheim ist weltweit das erste Pharmaunternehmen, das mit Google im "Quantum Computing" zusammenarbeitet. Die Zusammenarbeit ist auf drei Jahre angelegt und wird von dem neu gegründeten Quantum-Forschungslabor von Boehringer Ingelheim mitgeleitet. Die neue Kooperation ist Teil der umfassenden digitalen Transformationsstrategie von Boehringer Ingelheim - mit dem Ziel, vielversprechende Forschungsaktivitäten schneller und effektiver weiterzuentwickeln und dadurch mehr bahnbrechende medizinische Lösungen auf den Markt zu bringen, die Patienten dringend benötigen. Dafür erhöht das Unternehmen seine Investitionen in ein breites Spektrum digitaler Technologien. Schlüsselbereiche wie Künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen und Data Science helfen dabei, Krankheiten, ihre Treiber und Biomarker sowie digitale Therapiemöglichkeiten besser zu verstehen. "Die äußerst präzise Modellierung molekularer Systeme gilt weithin als die natürlichste Anwendung von Quantum Computing und hat das Potenzial, Arbeitsprozesse grundlegend zu verändern. Daher freuen wir bei Google uns darauf, mit Boehringer Ingelheim zusammenzuarbeiten und gemeinsam Fälle und Methoden für chemische Quantensimulationen zu erforschen. Boehringer Ingelheim bringt ein beeindruckendes Team im Bereich Quantum Computing mit sowie großes Fachwissen, wie man die technologischen Möglichkeiten praktisch in der Pharmazie nutzt", sagt Ryan Babbush, Leiter von Quantum Algorithms bei Google. Computerbasierte Ansätze bilden bereits die Grundlage für das Design sowie die Entwicklung innovativer Medikamente - und haben einen großen Anteil daran, die Gesundheit von Menschen und Tieren zu verbessern. Allerdings können heutige Computer wegen ihrer Algorithmenstruktur nicht viele der wirklich komplexen Herausforderungen meistern, die grundlegend für die frühen Phasen pharmazeutischer Forschung und Entwicklung sind, darunter insbesondere Simulationen und Analysen von für den Krankheitsmechanismus relevanten Molekülen. Quantum Computing besitzt das Potenzial, viel größere Moleküle als derzeit möglich genau zu simulieren und zu vergleichen. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten für pharmazeutische Innovationen und Therapien für ein breites Spektrum an Krankheiten.
- Boehringer Ingelheim und Google wollen Quantencomputer bauen
Boehringer Ingelheim hat einen Kooperationsvertrag mit Google Quantum AI (Google) bekanntgegeben. Die Kooperation soll neue Anwendungsmöglichkeiten für Quantencomputer für die pharmazeutische Forschung und Entwicklung entwickeln, insbesondere bei Molekulardynamik-Simulationen. Die neue Partnerschaft verbinde die Expertise von Boehringer Ingelheim bei computergestütztem Wirkstoffdesign und Modellierung mit den technologischen Möglichkeiten von Google als einem der führenden Entwickler von Quantencomputern und Algorithmen. Boehringer Ingelheim ist weltweit das erste Pharmaunternehmen, das mit Google im “Quantum Computing” zusammenarbeitet. Die Zusammenarbeit ist auf drei Jahre angelegt und wird von dem neu gegründeten Quantum-Forschungslabor von Boehringer Ingelheim mitgeleitet. Die neue Kooperation ist Teil der umfassenden digitalen Transformationsstrategie von Boehringer Ingelheim – mit dem Ziel, vielversprechende Forschungsaktivitäten schneller und effektiver weiterzuentwickeln und dadurch mehr bahnbrechende medizinische Lösungen auf den Markt zu bringen, die Patienten dringend benötigen. Dafür erhöht das Unternehmen seine Investitionen in ein breites Spektrum digitaler Technologien. Schlüsselbereiche wie Künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen und Data Science helfen dabei, Krankheiten, ihre Treiber und Biomarker sowie digitale Therapiemöglichkeiten besser zu verstehen. “Die äußerst präzise Modellierung molekularer Systeme gilt weithin als die natürlichste Anwendung von Quantum Computing und hat das Potenzial, Arbeitsprozesse grundlegend zu verändern. Daher freuen wir bei Google uns darauf, mit Boehringer Ingelheim zusammenzuarbeiten und gemeinsam Fälle und Methoden für chemische Quantensimulationen zu erforschen. Boehringer Ingelheim bringt ein beeindruckendes Team im Bereich Quantum Computing mit sowie großes Fachwissen, wie man die technologischen Möglichkeiten praktisch in der Pharmazie nutzt”, sagt Ryan Babbush, Leiter von Quantum Algorithms bei Google. Computerbasierte Ansätze bilden bereits die Grundlage für das Design sowie die Entwicklung innovativer Medikamente – und haben einen großen Anteil daran, die Gesundheit von Menschen und Tieren zu verbessern. Allerdings können heutige Computer wegen ihrer Algorithmenstruktur nicht viele der wirklich komplexen Herausforderungen meistern, die grundlegend für die frühen Phasen pharmazeutischer Forschung und Entwicklung sind, darunter insbesondere Simulationen und Analysen von für den Krankheitsmechanismus relevanten Molekülen. Quantum Computing besitzt das Potenzial, viel größere Moleküle als derzeit möglich genau zu simulieren und zu vergleichen. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten für pharmazeutische Innovationen und Therapien für ein breites Spektrum an Krankheiten.
- Molekularbiologen wollen Nutzpflanzen impfen
Eine Impfung bei Pflanzen funktioniert ähnlich wie beim Menschen: Sie provoziert eine moderate Erstinfektion. Denn auch das Immunsystem bei Pflanzen ist lernfähig. Würde es gelingen, das Immunsystem von Nutzpflanzen mittel Impfung zu stärken, könnte das Pestizide einsparen. Forscher der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) arbeiten daran, aus dem großen Pool der Naturstoffe jene herauszufiltern, die eine entsprechende Immunantwort, das sogenannte Abwehrpriming auslösen. Hierfür entwickeln sie in Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaftlern verschiedene automatisierte Prüfsysteme. Den Begriff „Abwehrpriming“ prägte der Leiter des Lehr- und Forschungsgebiets Biochemie und Molekularbiologie der Pflanzen, Uwe Conrath. Der Professor für Biologie hatte entdeckt, dass eine pilzinfizierte Gurkenpflanze eine Resistenz nicht nur gegen diesen bestimmten Pilz, sondern gegen ein breites Spektrum an Pilzen, Bakterien, Viren und abiotischen Stressfaktoren entwickelte. Demnach versetzt ein Erstkontakt mit einem Krankheitserreger die Pflanze zunächst in Alarmbereitschaft: Sie bildet bestimmte Eiweißstoffe, die sogenannten Antikörper. Nach dem Erstkontakt speichert das Immunsystem die Informationen. Bei erneutem Kontakt werden diese sofort abgerufen, und das pflanzliche Immunsystem reagiert viel schneller. Dieses Wissen wollen die Forscher nutzen, um die Abwehrfähigkeiten von Zuckerrüben zu stärken. Deutschland ist viertgrößter Produzent von Zuckerrüben weltweit. Laut Wirtschaftlicher Vereinigung Zucker gibt es knapp 26 000 Betriebe. Mit dem Klimawandel wanderte ein neuer Krankheitserreger aus Frankreich ein: Die Schilf-Glasflügelzikade saugt an den Blättern und überträgt ein Protobakterium, welches das Syndrome Basses Richesses (SBR) verursacht. Die Rüben werden kleiner, faulen schneller und haben einen niedrigen Zuckergehalt. Ein zugelassenes Insektizid gegen die Zikade gibt es derzeit nicht. In Baden-Württemberg, wo SBR zuerst auffiel, führte dies bereits zu enormen Ernteverlusten. Deshalb fördert das Landesministerium für den ländlichen Raum die Suche nach Priming-Substanzen mit einem sechsstelligen Eurobetrag. Quelle: https://idw-online.de/de/news760609
- Molekularbiologen wollen Nutzpflanzen impfen
Eine Impfung bei Pflanzen funktioniert ähnlich wie beim Menschen: Sie provoziert eine moderate Erstinfektion. Denn auch das Immunsystem bei Pflanzen ist lernfähig. Würde es gelingen, das Immunsystem von Nutzpflanzen mittel Impfung zu stärken, könnte das Pestizide einsparen. Forscher der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) arbeiten daran, aus dem großen Pool der Naturstoffe jene herauszufiltern, die eine entsprechende Immunantwort, das sogenannte Abwehrpriming auslösen. Hierfür entwickeln sie in Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaftlern verschiedene automatisierte Prüfsysteme. Den Begriff „Abwehrpriming“ prägte der Leiter des Lehr- und Forschungsgebiets Biochemie und Molekularbiologie der Pflanzen, Uwe Conrath. Der Professor für Biologie hatte entdeckt, dass eine pilzinfizierte Gurkenpflanze eine Resistenz nicht nur gegen diesen bestimmten Pilz, sondern gegen ein breites Spektrum an Pilzen, Bakterien, Viren und abiotischen Stressfaktoren entwickelte. Demnach versetzt ein Erstkontakt mit einem Krankheitserreger die Pflanze zunächst in Alarmbereitschaft: Sie bildet bestimmte Eiweißstoffe, die sogenannten Antikörper. Nach dem Erstkontakt speichert das Immunsystem die Informationen. Bei erneutem Kontakt werden diese sofort abgerufen, und das pflanzliche Immunsystem reagiert viel schneller. Dieses Wissen wollen die Forscher nutzen, um die Abwehrfähigkeiten von Zuckerrüben zu stärken. Deutschland ist viertgrößter Produzent von Zuckerrüben weltweit. Laut Wirtschaftlicher Vereinigung Zucker gibt es knapp 26 000 Betriebe. Mit dem Klimawandel wanderte ein neuer Krankheitserreger aus Frankreich ein: Die Schilf-Glasflügelzikade saugt an den Blättern und überträgt ein Protobakterium, welches das Syndrome Basses Richesses (SBR) verursacht. Die Rüben werden kleiner, faulen schneller und haben einen niedrigen Zuckergehalt. Ein zugelassenes Insektizid gegen die Zikade gibt es derzeit nicht. In Baden-Württemberg, wo SBR zuerst auffiel, führte dies bereits zu enormen Ernteverlusten. Deshalb fördert das Landesministerium für den ländlichen Raum die Suche nach Priming-Substanzen mit einem sechsstelligen Eurobetrag. Quelle: https://idw-online.de/de/news760609
- Methanothermobacter ist Mikrobe des Jahres 2021
Die Mikrobe des Jahres 2021 produziert Biogas – und könnte damit einen Beitrag zur Energiewende leisten, berichtet der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland e.V.. Methanothermobacter und seine Verwandten tragen zudem zur Abwasserwasserreinigung bei und sichern damit unsere Trinkwasserversorgung. Ihre zunehmende Aktivität in Böden, Gewässern und Nutztieren ist gleichzeitig eine Warnung vor menschengemachten Einflüssen auf das Klima. Diesen für die Umwelt und unser Klima so bedeutenden Mikroorganismus wählte die Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) zur Mikrobe des Jahres 2021. Weiterlesen unter: http://mikrobe-des-jahres.de
