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  • Armut wird in Deutschlands größten Städten zum Dauergast

    Der Anteil armer Menschen ist in Deutschlands Ballungsräumen deutlich höher als in den meisten Städten und auf dem Land, und die Schere geht weiter auseinander. Am höchsten war die relative Armutsquote 2019 in Duisburg (28,5 Prozent), Dortmund (24,7 Prozent) und Bremen (24,5 Prozent), am niedrigsten in München (11,2 Prozent) und Stuttgart (13,6 Prozent). Bundesweit lag sie bei 15,9 Prozent. Das geht aus einer Antwort des Arbeits- und Sozialministeriums auf eine Anfrage der Linkspartei hervor, die der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ) vorliegt. Als armutsgefährdet beziehungsweise relativ arm gilt dabei eine Person, die über weniger als 60 Prozent des bundesweiten sogenannten Äquivalenzeinkommens verfügt. Wie die NOZ berichtet sei in vielen großen Städten “auch eine überproportionale Armutszunahme zu verzeichnen”. Bundesweit stieg danach der Anteil relativ armer Personen von 14,7 Prozent im Jahr 2005 auf 15,9 Prozent 2019, ein Plus von 1,2 Prozentpunkten. In Duisburg ging sie hingegen um 11,5 Prozentpunkte nach oben, in Dortmund um 6,5 und in Düsseldorf um 5,5. Ähnlich sieht es laut NOZ im Vorjahresvergleich aus: In Frankfurt am Main sei die Quote von 2018 bis 2019 um 3,6 Prozentpunkte, in Bremen um 2,9 und in Nürnberg um 2,5 gestiegen. Leichte Entspannung gegenüber dem Vorjahr zeige sich nur in Stuttgart, Köln und Essen. “Die Zahlen des vergangenen Jahres sind dramatisch genug, bilden aber die Folgen der Corona-Pandemie noch gar nicht ab”, sagte Linken-Sozialexpertin Sabine Zimmermann im Gespräch mit der NOZ. Sie forderte mehr Bundesmittel für geförderte Jobs etwa in Stadtteilzentren, kulturellen Projekten und sozialen Unterstützungsdiensten. “So kann man Arbeitsmarktintegration mit der Sicherung solcher Angebote kombinieren, die gerade in Städten so wichtig, aber derzeit finanziell gefährdet sind.” Auch bei den Kommunalfinanzen forderte Zimmermann laut NOZ mehr Geld vom Bund: “Strukturschwache Städte brauchen zusätzliche Unterstützung.” Es könne nicht sein, dass Städte, die ohnehin von Industrieabbau und Wandel in der Wirtschaftsstruktur betroffen seien, “auch noch die geringsten Einnahmen und zugleich die höchsten Ausgaben für übertragene soziale Pflichtaufgaben haben”.

  • Zahlen zur Sterblichkeit 2020 liegen vor

    Die Daten des Statistischen Bundesamtes zur Sterblichkeit 2020 liegen vor. Danach sind bis Ende der 52. Kalenderwoche 2020 insgesamt 972.155 Menschen in Deutschland gestorben. Das sind rund 17.000 mehr als 2018, dem Jahr mit der schlimmsten Grippewelle seit 30 Jahren. Statista hat die Daten visualisiert.

  • Zahlen zur Sterblichkeit 2020 liegen vor

    Die Daten des Statistischen Bundesamtes zur Sterblichkeit 2020 liegen vor. Danach sind bis Ende der 52. Kalenderwoche 2020 insgesamt 972.155 Menschen in Deutschland gestorben. Das sind rund 17.000 mehr als 2018, dem Jahr mit der schlimmsten Grippewelle seit 30 Jahren. Statista hat die Daten visualisiert.

  • Zahlen zur Sterblichkeit 2020 liegen vor

    Die Daten des Statistischen Bundesamtes zur Sterblichkeit 2020 liegen vor. Danach sind bis Ende der 52. Kalenderwoche 2020 insgesamt 972.155 Menschen in Deutschland gestorben. Das sind rund 17.000 mehr als 2018, dem Jahr mit der schlimmsten Grippewelle seit 30 Jahren. Statista hat die Daten visualisiert.

  • Whistleblower entdecken die Bafin

    Immer mehr Hinweisgeber:innen wenden sich mit Insiderinformationen an die deutsche Finanzaufsicht. Wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) der Frankfurter Rundschau (FR) auf Anfrage mitteilte (Samstagsausgabe), gingen im vergangenen Jahr 1319 Meldungen bei deren Hinweisgeberstelle ein. Das ist ein neuer Höchststand und knapp 43 Prozent mehr als 2019. Damals hatte die Behörde 925 Hinweise erhalten. "Die öffentliche Wahrnehmung hat sich verändert", habe ein Sprecher der Bafin die Zunahme erklärt, schreibt die FR. "Hinweisgeber wurden früher als Denunzianten verpönt", sagte er der FR, doch jetzt werde immer mehr anerkannt, dass sie in der Gesellschaft einen wertvollen Beitrag leisten könnten. Damit verfestige sich der Trend, dass Jahr für Jahr mehr Whistleblower:innen die anonyme Anlaufstelle nutzten. Waren es 2018 noch 665 Meldungen, stieg die Anzahl im Folgejahr um knapp 40 Prozent. Hinweisgeber:innen können seit 2017 mutmaßliche Verstöße gegen das Aufsichtsrecht über ein elektronisches System bei der Bafin melden.

  • Whistleblower entdecken die Bafin

    Immer mehr Hinweisgeber:innen wenden sich mit Insiderinformationen an die deutsche Finanzaufsicht. Wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) der Frankfurter Rundschau (FR) auf Anfrage mitteilte (Samstagsausgabe), gingen im vergangenen Jahr 1319 Meldungen bei deren Hinweisgeberstelle ein. Das ist ein neuer Höchststand und knapp 43 Prozent mehr als 2019. Damals hatte die Behörde 925 Hinweise erhalten. "Die öffentliche Wahrnehmung hat sich verändert", habe ein Sprecher der Bafin die Zunahme erklärt, schreibt die FR. "Hinweisgeber wurden früher als Denunzianten verpönt", sagte er der FR, doch jetzt werde immer mehr anerkannt, dass sie in der Gesellschaft einen wertvollen Beitrag leisten könnten. Damit verfestige sich der Trend, dass Jahr für Jahr mehr Whistleblower:innen die anonyme Anlaufstelle nutzten. Waren es 2018 noch 665 Meldungen, stieg die Anzahl im Folgejahr um knapp 40 Prozent. Hinweisgeber:innen können seit 2017 mutmaßliche Verstöße gegen das Aufsichtsrecht über ein elektronisches System bei der Bafin melden.

  • Whistleblower entdecken die Bafin

    Immer mehr Hinweisgeber:innen wenden sich mit Insiderinformationen an die deutsche Finanzaufsicht. Wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) der Frankfurter Rundschau (FR) auf Anfrage mitteilte (Samstagsausgabe), gingen im vergangenen Jahr 1319 Meldungen bei deren Hinweisgeberstelle ein. Das ist ein neuer Höchststand und knapp 43 Prozent mehr als 2019. Damals hatte die Behörde 925 Hinweise erhalten. “Die öffentliche Wahrnehmung hat sich verändert”, habe ein Sprecher der Bafin die Zunahme erklärt, schreibt die FR. “Hinweisgeber wurden früher als Denunzianten verpönt”, sagte er der FR, doch jetzt werde immer mehr anerkannt, dass sie in der Gesellschaft einen wertvollen Beitrag leisten könnten. Damit verfestige sich der Trend, dass Jahr für Jahr mehr Whistleblower:innen die anonyme Anlaufstelle nutzten. Waren es 2018 noch 665 Meldungen, stieg die Anzahl im Folgejahr um knapp 40 Prozent. Hinweisgeber:innen können seit 2017 mutmaßliche Verstöße gegen das Aufsichtsrecht über ein elektronisches System bei der Bafin melden.

  • Weltweites Novum: Prostatakrebs-Therapie mit photosensitivem Chlorin E6

    An der Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie wird ein neues Verfahren weltweit erstmals mit einer besonderen, in Heidelberg auf dem Unicampus hergestellten photoaktiven Substanz, dem Chlorin E6, eingesetzt. Damit gewinnt die Photodynamische Therapie (PDT) enorm an Bedeutung. ist eine neuartige Form der Krebstherapie unter Verwendung von Licht. Mit ihrer Hilfe lassen sich bösartige Tumore sehr gezielt behandeln. Sie hat sich bislang schon bei vielen Krebsformen bewährt - wie bei Hautkrebs, Blasen-, Lungen- und Gallengangskarzinomen. Auch bei Brustkrebs und Gehirntumoren sind Behandlungserfolge bekannt. Bislang gab es keine Möglichkeit, diese spezielle Form der PDT auch bei Prostata-Krebs einzusetzen. Chlorin E6 Trinatriumsalz, oder kurz Ce6, gehört zur Gruppe sogenannter Photosensibilisatoren, die sich insbesondere in Tumorzellen anreichern. Die Firma Synverdis mit Sitz in Heidelberg entwickelte diesen Wirkstoff und stellt ihn im Heidelberger Technologiepark her. Die Substanz wurde bereits in einer klinischen Studie der Phase IIb für die Therapie des zentralen Bronchialkarzinoms getestet. Das Chlorin E6 hat in der Prostatakrebs-Therapie zwei Funktionen: Es hilft, die Tumorzellen optisch zu markieren und ist gleichzeitig entscheidend beim Kampf gegen jede einzelne Krebszelle. In der Dermatologie werden Photosensibilisatoren äußerlich angewendet und in Form von Salben auf die erkrankten Stellen aufgetragen. Dann wird die betroffene Stelle von außen mit besonderem Laserlicht bestrahlt, was zu einem Absterben der Tumorzellen führt. Bei der Behandlung von Prostatakrebs ist das Vorgehen etwas komplexer. Dem Patienten wird ein Medikament mit einer photoaktiven Substanz, wie dem Chlorin E6 injiziert. Diese Substanz reichert sich in Tumorgeweben 20-fach stärker an als in gesunden Zellen. Der Grund: Tumorzellen haben einen intensiveren Stoffwechsel. In gesunden Zellen wird Chlorin E6 als Fremdstoff erkannt und rasch wieder ausgeschieden. Werden die Tumorzellen nun mit monochromatischem, rotem Laserlicht einer Wellenlänge von 665 Nanometern beleuchtet, wird durch Chlorin E6 eine photochemische Reaktion ausgelöst. Die Substanz gibt die vom Laserlicht absorbierte Energie an die umliegenden Sauerstoffmoleküle ab. Dabei entsteht sogenannter Singulett-Sauerstoff (1O2). Dieses Sauerstoff-Molekül ist hoch reaktiv und reagiert mit allen biologischen Bestandteilen in der Tumorzelle wie Zellkern, Mitochondrien und Zellmembran. Die Tumorzelle verliert ihre Struktur und stirbt ab - ähnlich wie bei einer Chemotherapie, nur sehr viel gezielter. In der Klinik für Prostata-Therapie arbeitet man zeitgleich mit bis zu vier Lasersonden, die über biopsieähnliche Nadeln und einer Metallschablone ("Template") in die Prostata geführt werden. Die Nadeln selbst sind hohl und lichtdurchlässig. Nachdem sie in der Prostata platziert sind, werden zunächst Sonden eingeführt, die über ein Spektrometer die Regionen mit höchster Chlorin E6-Konzentration messen. Signalisiert das Spektrometer einen Peak, ist demnach dort die größte Konzentration an Chlorin E6 und damit auch an Tumorzellen. Im nächsten Schritt wird die Sonde gegen die hochdünne Laser-Faser getauscht. Diese sendet dann rotes Laserlicht aus, das zur beschriebenen chemischen Reaktion mit dem Singulett-Sauerstoff führt. Die Krebszelle stirbt ab. Damit eröffnen sich nun ganz neue Behandlungsfelder. Beispielsweise konnte in bestimmten Fällen, bei denen der Blasen-Schließmuskel von Tumorzellen befallen war, die Funktion dieses Schließmuskelt erhalten werden, weil nur die Tumorzellen abgetötet wurden und nicht die für die Funktion notwendigen Muskelzellen. "Im Gegensatz zu operativen, chemo- oder strahlentherapeutischen Verfahren stellt die Photodynamische Therapie die deutlich geringere Belastung für den Patienten dar", erklärt der Urologe Dr. Martin Löhr, der mit Dr. Thomas Dill die Heidelberger Privatklinik leitet. Die grundsätzliche Wirksamkeit der Methode sei schon länger für bestimmte Hauttumoren untersucht und der Erfolg der Methode belegt. Ferner sei die Methode, so der Urologe, für im schulmedizinischen Sinne austherapierte Patienten eine echte Chance, das Tumorwachstum in der Prostata zu verlangsamen oder gar zum Stillstand zu bringen. Die Klinik für Prostata-Therapie in Heidelberg hat mit der Prostata-Krebsbehandlung mittels Photodynamische Therapie und Chlorin E6 bislang weltweit ein Alleinstellungsmerkmal. Mehr Infos der Klinik für Prostata-Therapie finden Sie an dieser Stelle.

  • Weltweites Novum: Prostatakrebs-Therapie mit photosensitivem Chlorin E6

    An der Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie wird ein neues Verfahren weltweit erstmals mit einer besonderen, in Heidelberg auf dem Unicampus hergestellten photoaktiven Substanz, dem Chlorin E6, eingesetzt. Damit gewinnt die Photodynamische Therapie (PDT) enorm an Bedeutung. ist eine neuartige Form der Krebstherapie unter Verwendung von Licht. Mit ihrer Hilfe lassen sich bösartige Tumore sehr gezielt behandeln. Sie hat sich bislang schon bei vielen Krebsformen bewährt - wie bei Hautkrebs, Blasen-, Lungen- und Gallengangskarzinomen. Auch bei Brustkrebs und Gehirntumoren sind Behandlungserfolge bekannt. Bislang gab es keine Möglichkeit, diese spezielle Form der PDT auch bei Prostata-Krebs einzusetzen. Chlorin E6 Trinatriumsalz, oder kurz Ce6, gehört zur Gruppe sogenannter Photosensibilisatoren, die sich insbesondere in Tumorzellen anreichern. Die Firma Synverdis mit Sitz in Heidelberg entwickelte diesen Wirkstoff und stellt ihn im Heidelberger Technologiepark her. Die Substanz wurde bereits in einer klinischen Studie der Phase IIb für die Therapie des zentralen Bronchialkarzinoms getestet. Das Chlorin E6 hat in der Prostatakrebs-Therapie zwei Funktionen: Es hilft, die Tumorzellen optisch zu markieren und ist gleichzeitig entscheidend beim Kampf gegen jede einzelne Krebszelle. In der Dermatologie werden Photosensibilisatoren äußerlich angewendet und in Form von Salben auf die erkrankten Stellen aufgetragen. Dann wird die betroffene Stelle von außen mit besonderem Laserlicht bestrahlt, was zu einem Absterben der Tumorzellen führt. Bei der Behandlung von Prostatakrebs ist das Vorgehen etwas komplexer. Dem Patienten wird ein Medikament mit einer photoaktiven Substanz, wie dem Chlorin E6 injiziert. Diese Substanz reichert sich in Tumorgeweben 20-fach stärker an als in gesunden Zellen. Der Grund: Tumorzellen haben einen intensiveren Stoffwechsel. In gesunden Zellen wird Chlorin E6 als Fremdstoff erkannt und rasch wieder ausgeschieden. Werden die Tumorzellen nun mit monochromatischem, rotem Laserlicht einer Wellenlänge von 665 Nanometern beleuchtet, wird durch Chlorin E6 eine photochemische Reaktion ausgelöst. Die Substanz gibt die vom Laserlicht absorbierte Energie an die umliegenden Sauerstoffmoleküle ab. Dabei entsteht sogenannter Singulett-Sauerstoff (1O2). Dieses Sauerstoff-Molekül ist hoch reaktiv und reagiert mit allen biologischen Bestandteilen in der Tumorzelle wie Zellkern, Mitochondrien und Zellmembran. Die Tumorzelle verliert ihre Struktur und stirbt ab - ähnlich wie bei einer Chemotherapie, nur sehr viel gezielter. In der Klinik für Prostata-Therapie arbeitet man zeitgleich mit bis zu vier Lasersonden, die über biopsieähnliche Nadeln und einer Metallschablone ("Template") in die Prostata geführt werden. Die Nadeln selbst sind hohl und lichtdurchlässig. Nachdem sie in der Prostata platziert sind, werden zunächst Sonden eingeführt, die über ein Spektrometer die Regionen mit höchster Chlorin E6-Konzentration messen. Signalisiert das Spektrometer einen Peak, ist demnach dort die größte Konzentration an Chlorin E6 und damit auch an Tumorzellen. Im nächsten Schritt wird die Sonde gegen die hochdünne Laser-Faser getauscht. Diese sendet dann rotes Laserlicht aus, das zur beschriebenen chemischen Reaktion mit dem Singulett-Sauerstoff führt. Die Krebszelle stirbt ab. Damit eröffnen sich nun ganz neue Behandlungsfelder. Beispielsweise konnte in bestimmten Fällen, bei denen der Blasen-Schließmuskel von Tumorzellen befallen war, die Funktion dieses Schließmuskelt erhalten werden, weil nur die Tumorzellen abgetötet wurden und nicht die für die Funktion notwendigen Muskelzellen. "Im Gegensatz zu operativen, chemo- oder strahlentherapeutischen Verfahren stellt die Photodynamische Therapie die deutlich geringere Belastung für den Patienten dar", erklärt der Urologe Dr. Martin Löhr, der mit Dr. Thomas Dill die Heidelberger Privatklinik leitet. Die grundsätzliche Wirksamkeit der Methode sei schon länger für bestimmte Hauttumoren untersucht und der Erfolg der Methode belegt. Ferner sei die Methode, so der Urologe, für im schulmedizinischen Sinne austherapierte Patienten eine echte Chance, das Tumorwachstum in der Prostata zu verlangsamen oder gar zum Stillstand zu bringen. Die Klinik für Prostata-Therapie in Heidelberg hat mit der Prostata-Krebsbehandlung mittels Photodynamische Therapie und Chlorin E6 bislang weltweit ein Alleinstellungsmerkmal. Mehr Infos der Klinik für Prostata-Therapie finden Sie an dieser Stelle.

  • Weltweites Novum: Prostatakrebs-Therapie mit photosensitivem Chlorin E6

    An der Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie wird ein neues Verfahren weltweit erstmals mit einer besonderen, in Heidelberg auf dem Unicampus hergestellten photoaktiven Substanz, dem Chlorin E6, eingesetzt. Damit gewinnt die Photodynamische Therapie (PDT) enorm an Bedeutung. ist eine neuartige Form der Krebstherapie unter Verwendung von Licht. Mit ihrer Hilfe lassen sich bösartige Tumore sehr gezielt behandeln. Sie hat sich bislang schon bei vielen Krebsformen bewährt – wie bei Hautkrebs, Blasen-, Lungen- und Gallengangskarzinomen. Auch bei Brustkrebs und Gehirntumoren sind Behandlungserfolge bekannt. Bislang gab es keine Möglichkeit, diese spezielle Form der PDT auch bei Prostata-Krebs einzusetzen. Chlorin E6 Trinatriumsalz, oder kurz Ce6, gehört zur Gruppe sogenannter Photosensibilisatoren, die sich insbesondere in Tumorzellen anreichern. Die Firma Synverdis mit Sitz in Heidelberg entwickelte diesen Wirkstoff und stellt ihn im Heidelberger Technologiepark her. Die Substanz wurde bereits in einer klinischen Studie der Phase IIb für die Therapie des zentralen Bronchialkarzinoms getestet. Das Chlorin E6 hat in der Prostatakrebs-Therapie zwei Funktionen: Es hilft, die Tumorzellen optisch zu markieren und ist gleichzeitig entscheidend beim Kampf gegen jede einzelne Krebszelle. In der Dermatologie werden Photosensibilisatoren äußerlich angewendet und in Form von Salben auf die erkrankten Stellen aufgetragen. Dann wird die betroffene Stelle von außen mit besonderem Laserlicht bestrahlt, was zu einem Absterben der Tumorzellen führt. Bei der Behandlung von Prostatakrebs ist das Vorgehen etwas komplexer. Dem Patienten wird ein Medikament mit einer photoaktiven Substanz, wie dem Chlorin E6 injiziert. Diese Substanz reichert sich in Tumorgeweben 20-fach stärker an als in gesunden Zellen. Der Grund: Tumorzellen haben einen intensiveren Stoffwechsel. In gesunden Zellen wird Chlorin E6 als Fremdstoff erkannt und rasch wieder ausgeschieden. Werden die Tumorzellen nun mit monochromatischem, rotem Laserlicht einer Wellenlänge von 665 Nanometern beleuchtet, wird durch Chlorin E6 eine photochemische Reaktion ausgelöst. Die Substanz gibt die vom Laserlicht absorbierte Energie an die umliegenden Sauerstoffmoleküle ab. Dabei entsteht sogenannter Singulett-Sauerstoff (1O2). Dieses Sauerstoff-Molekül ist hoch reaktiv und reagiert mit allen biologischen Bestandteilen in der Tumorzelle wie Zellkern, Mitochondrien und Zellmembran. Die Tumorzelle verliert ihre Struktur und stirbt ab – ähnlich wie bei einer Chemotherapie, nur sehr viel gezielter. In der Klinik für Prostata-Therapie arbeitet man zeitgleich mit bis zu vier Lasersonden, die über biopsieähnliche Nadeln und einer Metallschablone (“Template”) in die Prostata geführt werden. Die Nadeln selbst sind hohl und lichtdurchlässig. Nachdem sie in der Prostata platziert sind, werden zunächst Sonden eingeführt, die über ein Spektrometer die Regionen mit höchster Chlorin E6-Konzentration messen. Signalisiert das Spektrometer einen Peak, ist demnach dort die größte Konzentration an Chlorin E6 und damit auch an Tumorzellen. Im nächsten Schritt wird die Sonde gegen die hochdünne Laser-Faser getauscht. Diese sendet dann rotes Laserlicht aus, das zur beschriebenen chemischen Reaktion mit dem Singulett-Sauerstoff führt. Die Krebszelle stirbt ab. Damit eröffnen sich nun ganz neue Behandlungsfelder. Beispielsweise konnte in bestimmten Fällen, bei denen der Blasen-Schließmuskel von Tumorzellen befallen war, die Funktion dieses Schließmuskelt erhalten werden, weil nur die Tumorzellen abgetötet wurden und nicht die für die Funktion notwendigen Muskelzellen. “Im Gegensatz zu operativen, chemo- oder strahlentherapeutischen Verfahren stellt die Photodynamische Therapie die deutlich geringere Belastung für den Patienten dar”, erklärt der Urologe Dr. Martin Löhr, der mit Dr. Thomas Dill die Heidelberger Privatklinik leitet. Die grundsätzliche Wirksamkeit der Methode sei schon länger für bestimmte Hauttumoren untersucht und der Erfolg der Methode belegt. Ferner sei die Methode, so der Urologe, für im schulmedizinischen Sinne austherapierte Patienten eine echte Chance, das Tumorwachstum in der Prostata zu verlangsamen oder gar zum Stillstand zu bringen. Die Klinik für Prostata-Therapie in Heidelberg hat mit der Prostata-Krebsbehandlung mittels Photodynamische Therapie und Chlorin E6 bislang weltweit ein Alleinstellungsmerkmal. Mehr Infos der Klinik für Prostata-Therapie finden Sie an dieser Stelle.

  • Ausschreibung des Förderpreises für „Ambulante Palliativversorgung“ 2021

    Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) verleiht in diesem Jahr zum vierzehnten Mal den mit 10.000 € dotierten „Anerkennungs- und Förderpreis für Ambulante Palliativversorgung“. Stifter ist die Grünenthal GmbH. Anträge für den Preis können bis zum 31. März 2021 beim Präsidenten der DGP eingereicht werden. Das teilt die DGP in einer aktuellen Presseaussendung mit. Die Ausschreibung richte sich an Personen, Gruppierungen oder Institutionen, "die sich in besonderer Weise um die Qualitätsentwicklung der ambulanten Palliativversorgung verdient gemacht haben". Anerkennungs- und Förderpreis bedeute, dass bereits geleistetes Engagement anerkannt und gleichzeitig eine zukünftige Weiterführung gefördert werde. Die eingereichten Projekte sollten laut DGP "einen wesentlichen Beitrag zur ambulanten Palliativversorgung darstellen und über den eigenen Bereich hinaus wirken". Der entsprechende Nachweis müsse durch Forschungs- und Projektbeschreibungen, Fachgutachten bzw. entsprechende Publikationen erfolgen. Arbeiten könnten von allen in der Palliativversorgung tätigen Berufsgruppen eingereicht werden. Anträge für den Preis gehen an den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Aachener Str. 5, 10713 Berlin, E-Mail: dgp@dgpalliativmedizin.de. Der Eingang wird den Bewerberinnen und Bewerbern innerhalb von vier Wochen bestätigt. Telefonisch ist die DGP-Geschäftsstelle zu erreichen unter 030 - 30 10 1000. Die prämierten Arbeiten werden im Rahmen des 4. Mitgliedertags der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin am 24. & 25. September 2021 in Berlin ausgezeichnet. Weitere Infos finden Sie an dieser Stelle bei der DGP.

  • Ausschreibung des Förderpreises für „Ambulante Palliativversorgung“ 2021

    Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) verleiht in diesem Jahr zum vierzehnten Mal den mit 10.000 € dotierten „Anerkennungs- und Förderpreis für Ambulante Palliativversorgung“. Stifter ist die Grünenthal GmbH. Anträge für den Preis können bis zum 31. März 2021 beim Präsidenten der DGP eingereicht werden. Das teilt die DGP in einer aktuellen Presseaussendung mit. Die Ausschreibung richte sich an Personen, Gruppierungen oder Institutionen, "die sich in besonderer Weise um die Qualitätsentwicklung der ambulanten Palliativversorgung verdient gemacht haben". Anerkennungs- und Förderpreis bedeute, dass bereits geleistetes Engagement anerkannt und gleichzeitig eine zukünftige Weiterführung gefördert werde. Die eingereichten Projekte sollten laut DGP "einen wesentlichen Beitrag zur ambulanten Palliativversorgung darstellen und über den eigenen Bereich hinaus wirken". Der entsprechende Nachweis müsse durch Forschungs- und Projektbeschreibungen, Fachgutachten bzw. entsprechende Publikationen erfolgen. Arbeiten könnten von allen in der Palliativversorgung tätigen Berufsgruppen eingereicht werden. Anträge für den Preis gehen an den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Aachener Str. 5, 10713 Berlin, E-Mail: dgp@dgpalliativmedizin.de. Der Eingang wird den Bewerberinnen und Bewerbern innerhalb von vier Wochen bestätigt. Telefonisch ist die DGP-Geschäftsstelle zu erreichen unter 030 - 30 10 1000. Die prämierten Arbeiten werden im Rahmen des 4. Mitgliedertags der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin am 24. & 25. September 2021 in Berlin ausgezeichnet. Weitere Infos finden Sie an dieser Stelle bei der DGP.

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