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Verdacht auf Kindesmissbrauch – Handlungsempfehlungen

Wenn Sie einen Verdacht auf Kindesmissbrauch haben und das Bundeskriminalamt (BKA) Ihrer Meldung nicht angemessen nachgeht, gibt es einige Schritte, die Sie unternehmen können:

  1. Erste Kontaktaufnahme: Stellen Sie sicher, dass Ihre Meldung ordnungsgemäß beim BKA eingegangen ist. Überprüfen Sie, ob Sie alle erforderlichen Informationen bereitgestellt haben und dokumentieren Sie die Kommunikation.

  2. Ermittlungsbehörde kontaktieren: Wenn das BKA nicht angemessen auf Ihren Verdacht reagiert, wenden Sie sich an die örtliche Polizei oder die zuständige Staatsanwaltschaft. Schildern Sie den Fall erneut und informieren Sie über Ihre vorherige Kontaktaufnahme mit dem BKA.

  3. Ombudsstelle einschalten: Viele Länder haben spezielle Ombudsstellen oder Beschwerdestellen für Fälle von Fehlverhalten oder mangelnder Reaktion von Behörden. Suchen Sie nach einer solchen Stelle auf nationaler oder regionaler Ebene und reichen Sie Ihre Beschwerde dort ein.

  4. Opferschutzorganisationen kontaktieren: Es gibt verschiedene Organisationen, die sich für den Schutz von Kindern und die Bekämpfung von Kindesmissbrauch einsetzen. Sie können diese Organisationen kontaktieren, um Unterstützung zu erhalten und um Rat zu bitten, wie Sie weiter vorgehen können.

  5. Rechtsbeistand suchen: Konsultieren Sie einen Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin, die auf das Thema Kindesmissbrauch spezialisiert ist. Sie können Ihnen helfen, rechtliche Schritte einzuleiten und Ihre Interessen zu vertreten.

  6. Politische Vertreter kontaktieren: Schreiben Sie an Ihre örtlichen Abgeordneten oder politischen Vertreter, um auf die Situation aufmerksam zu machen und um eine Überprüfung der Vorgehensweise des BKA zu fordern. Politischer Druck kann dazu beitragen, dass der Fall erneut geprüft wird.

  7. Medien einschalten: In einigen Fällen kann es sinnvoll sein, die Medien einzuschalten, um öffentlichen Druck aufzubauen. Überlegen Sie jedoch gut, ob dies angemessen und im besten Interesse des möglichen Opfers ist.

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Schritte allgemeine Empfehlungen sind und je nach Land und Rechtsordnung variieren können. Es ist ratsam, sich von Fachleuten beraten zu lassen, die mit den spezifischen Gesetzen und Verfahrensweisen in Ihrem Land vertraut sind.

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