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Gas: Umstellung auf US LNG kann nicht zeitnah funktionieren

Die von der Bundesregierung angepeilte Umstellung auf US LNG ist mit erheblichen Problemen behaftet – vor allem Privathaushalte können ohne Wechsel von Ventilen und Heizungsanlagen das Gas aus den USA nicht verwerten.

Während die Problematik deutschen Schornsteinfegermeistern bekannt ist, scheint sich in Berlin niemand damit befasst zu haben.

Dabei sind die Informationen über die Unterschiede zwischen Russichem Erdgas (H) und dem US Pendant relativ auffindbar.

So schriebt die Plattform zur Erdgasumstellung:

“Die Erdgasversorgung in Deutschland erfolgt grundsätzlich entweder mit L-Gas oder mit H-Gas. Diese unterscheiden sich in ihrer chemischen Zusammensetzung und somit ihrem Energiegehalt”

Der Energiegehalt werde über den sogenannten Brennwert angegeben, der in Kilowattstunden pro Kubikmeter ausgewiesen wird. In der Bezeichnung stehe „L“ dabei für „low“ (niedrig), „H“ stehe für „high“ (hoch) – der Brennwert von H-Gas sei demnach entsprechend höher ist als der von L-Gas (rund 11,5 kWh/m³ zu 10 kWh/m³).

Dabei könne der Brennwert je nach Herkunft und chemischer Zusammensetzung weiter schwanken.

Weiter heißt es dazu:

“L-Gas wird in den Niederlanden und in Deutschland gefördert, H-Gas in der ganzen Welt. Deutschland bezieht derzeit H-Gas vorwiegend aus Norwegen und Russland.

Aufgrund ihrer unterschiedlichen Beschaffenheit ergeben sich auch unterschiedliche Anforderungen an technische Geräte, die entsprechend der Erdgasqualität eingestellt werden müssen”.

Quelle:

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