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Deutschlands Wirtschaft droht der Brownout

Stromintensive Betriebe müssen sich auf stundenweise Ausfälle der Stromversorgung einstellen. Denn wahrscheinlicher als ein Blackout ist laut Bundesnetzagentur ein sogenannter Brownout. Dieser unterscheidet sich bei den Ursachen und der Schwere der Störung deutlich vom Blackout. "So übersteigt beim Brownout kurzzeitig die Stromnachfrage das Angebot", schreibt dazu Statista, und:"Dieser Fall kann zum Beispiel dann eintreten, wenn Kraftwerke aufgrund von Brennstoffmangel weniger Strom produzieren als üblich. Dies kann in der aktuellen Energiekrise durchaus passieren. Ein Brownout dauert maximal mehrere Stunden und kann durch die Bundesnetzagentur schnell dadurch behoben werden, dass sie die Stromnachfrage durch Abschalten von Verbrauchern soweit reduziert, bis das Angebot die Nachfrage wieder vollständig decken kann".




Der Höhepunkt des deutschen Stromverbrauchs war nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) im Jahr 2007 mit 624 Terawattstunden (TWh) erreicht. Im Jahr 2021 stieg der Stromverbrauch wieder leicht an. Er lag etwa 8 % unter dem Wert von 2008.


"Künftig ist mit einer Zunahme des Stromverbrauchs zu rechnen, da Effekte der sogenannten Sektorkoppelung einzuplanen sind. Dazu zählt, dass sowohl Fahrzeugantriebe als auch Wärmebereitstellung in Gebäuden (Stichwort Wärmepumpe) verstärkt auf elektrischer Basis betrieben werden sollen", so das UBA.

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