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Mentale Gesundheit in Zeiten der Dauerkrise

Wie kann es gelingen, mentale Gesundheit präventiv zu stärken, während um uns herum eine Krise nach der anderen die Welt erschüttert? Diese Frage stand am Donnerstag beim vierten "Länger besser leben."-Kongress für Gesundheitsprävention in Hannover im Mittelpunkt. Der ausgebuchten Einladung der Krankenkasse BKK24 und der Hochschule Weserbergland in Hameln (HSW) folgten rund 200 Teilnehmende aus Wissenschaft und Praxis in die Räumlichkeiten des Landessportbundes Niedersachsen.


Der wohl drängendsten Krise und größten gesamtgesellschaftlichen Herausforderung wandte sich als erste Referentin Lea Dohm zu. Die Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin ist Mitbegründerin der Klimaschutz-Bewegung "Psychologists/Psychotherapists for Future". Die viel zitierte "Klima-Angst", so Dohm, sei weniger ein Problem als die Verdrängung und Gefühlstaubheit, mit der viele Menschen der realen Bedrohung des Klimawandels begegneten. Die beste Prävention sei hier effektiver Klimaschutz, der nur gelingen könne, wenn das Thema endlich in der Mitte der Gesellschaft stattfinde. "Jedes Gespräch hilft", versicherte die Expertin.

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