KOMMENTAR: Wie Jens Spahn das Medizinstudium demontierte

Das Bundesgesundheitsministerium unter Leitung von Jens Spahn zeichnet für die seit März 2020 bestehenden Lockdowns mitverantwortlich. Gewiss, nicht alleine. Auch Prof. Christian Drosten, der als Virologe über seine Podcasts nahezu wöchentlich zum "Verständnis" für die Maßnahmen der Bundesregierung beiträgt, ist ein wichtiger Akteur. Ebenso Prof. Wieler als Präsident des Robert Koch - Instituts (RKI), von Bundeskanzlerin Angela Merkel ganz zu schweigen.


Und doch: Gerade der Gesundheitsminister trifft gewissermaßen in einem besonderen Punkt eine besondere Schwere der Schuld. Nicht im juristischen Sinne, sondern pädagogisch, ethisch und moralisch.


Denn infolge der bundesweit verhängten Maßnahmen, die willige Länder-Ministerpräsidenten nahezu Blockflöten-gleich von Angela Merkel und Jens Spahn übernahmen, studieren die meisten angehenden Mediziner*innen nur noch online.


Was für Außenstehende wenig dramatisch klingt, hat für die Ausbildung gravierende Folgen. Ob Pathologiekurse, Anatomie oder Blockseminare nach dem Physikum - kaum noch eine deutsche Universität bietet Präsenzmöglichkeiten an.


Der Arzt oder die Ärztin der Zukunft wird also wichtige Elemente seines oder ihres Handwerks nie erlernt haben. Das simple Abhorchen, der elementare "Präp-Kurs", all das, was Mediziner erlernen sollten, mutiert ganz ohne SARS-CoV-2 zum Online-Spektakel. Zum Witz.


Der Schaden, den die Bundesregierung dem deutschen Gesundheitssystem allein durch dieses Debakel zufügte, ist enorm - die Folgen für die Medizinausbildung kaum abzusehen.



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