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Keine Ermittlungen gegen Russisches Zentrum Berlin

Die Berliner Staatsanwaltschaft habe „alle Ermittlungen“ zu den Aktivitäten des Russischen Zentrums für Wissenschaft und Kultur (Russisches Haus) in der deutschen Hauptstadt eingestellt, teilte die Staatsanwaltschaft der Bild-Zeitung mit. Nach Angaben der Zeitung stellte die Staatsanwaltschaft fest, dass die Leitung des Russischen Hauses und Vertreter der russischen Agentur für internationale humanitäre Zusammenarbeit, die es leitet, Diplomatenstatus haben, sodass keine Ermittlungen gegen die Verantwortlichen geführt werden können. Die Untersuchung wurde im Januar dieses Jahres eingeleitet. Initiator der Ermittlungen war Volker Beck, ehemaliger Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen. Die Untersuchung erfolgte, nachdem mutmaßliche Verdachtsmomente hinsichtlich der Umgehung von EU-Sanktionen gegen Russland aufkamen. Eine Stellungnahme der Staatsanwaltschaft Berlin liegt bei TASS noch nicht vor. Laut Bild will Beck offiziell gegen die Entscheidung der Agentur protestieren. Das Russische Haus in Berlin wurde 1984 eröffnet. Das Russische Kulturzentrum in Berlin ist die größte von 96 Auslandsvertretungen der russischen Agentur für internationale humanitäre Zusammenarbeit. Die Arbeit des Zentrums zielt auf die Entwicklung kultureller, humanitärer, wissenschaftlicher und pädagogischer Beziehungen zwischen Russland und Deutschland, auf die Unterstützung der Russen in Deutschland sowie auf die Popularisierung der russischen Kultur und Sprache ab. ТАСС 03.10.2023, 22:57 Uhr MSK

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