Hanf avanciert zum nachhaltigen Rohstoff für Vliesstoffe

Aktualisiert: März 24

Ob Teebeutel, Reinigungstücher oder Hygieneartikel - Hanf könnte in Zukunft eine wichtige Rolle als nachhaltiger Rohstoff bei der Herstellung dieser Produkte spielen. Globale Patente spielen dabei eine wichtige Rolle.


Denn Bastfaser, auch Phloemfaser genannt, wird intakt aus dem Rindenbast der Pflanzengruppe der Bastfamilie, einschließlich Hanf, Flachs, Jute und Kenaf, gewonnen. Die wesentliche Rolle der Faser im Lebenszyklus der Pflanze - der Transport von Nährstoffen bei gleichzeitiger Unterstützung der Pflanzenstruktur - bietet auch wichtige Leistungsvorteile wie eine hohe natürliche Saugfähigkeit und Nassfestigkeit, die für viele Vliesstoffprodukte entscheidend sind.


Vliesstoffe wiederum sind hochtechnologische Gewebe, die aus vielen verschiedenen Fasern hergestellt und sowohl bei Verbraucher- als auch für Industrieanwendungen eingesetzt werden. Vliesstoffprodukte sind in fast allen Bereichen des täglichen Lebens und der Gesellschaft zu finden, einschließlich absorbierender Hygieneprodukte, Reinigungstücher und Teebeutel.


Da viele Länder dabei sind, strengere Gesetze einzuführen, die darauf abzielen, Einwegkunststoffe deutlich zu reduzieren, erkennt die Vliesstoffindustrie die dringende Notwendigkeit, alternative Fasern zu entwickeln, die natürlich und vollständig nachhaltig sind. Die meisten der heute in der Vliesstoffindustrie verwendeten Fasern sind entweder synthetisch oder halbsynthetisch. Verbesserte Kennzeichnungsvorschriften werden die Konsumenten in vielen Ländern bald über die angemessene Entsorgung von synthetischen Vliesstoffen und die negativen Auswirkungen von Einwegkunststoffen auf die Umwelt informieren.