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DGS: Schmerzmedizin bleibt Problemfall

Zum Auftakt des Deutschen Schmerz- und Palliativtags 2024 hat der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin, Johannes Horlemann, eine rechtssichere Bedarfsplanung gefordert. Diese existiere derzeit nicht, „da der Facharzt für Schmerzmedizin bisher nicht eingeführt wurde“.

„Wenn wir jetzt nicht handeln, wird sich die schmerzmedizinische Versorgung in Deutschland weiter verschlechtern“, warnt Horlemann.

Als Gründe führt der DGS-Präsident unter anderem den zunehmenden Mangel an Schmerzmedizinern an.

Aktuell können die knapp 1.400 schmerzmedizinisch tätigen Spezialisten nur 10 % der schwerst schmerzerkrankten Betroffenen versorgen.

Diese Situation werde sich unter anderem dadurch verschärfen, dass rund die Hälfte der Schmerzspezialisten in den nächsten Jahren in den Ruhestand geht. Auch eine Bedarfsplanung für die Schmerzmedizin existiere derzeit nicht.

Quellen

-Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Abnahme des Endberichts „Gutachten zur Weiterentwicklung der Bedarfsplanung i.S.d. §§ 99 ff. SGB V zur Sicherung der vertragsärztlichen Versorgung“ vom 20. September 2018. https://www.g-ba.de/downloads/39-261-3493/2018-09-20_Endbericht-Gutachten-Weiter…. -Überall M. et al. Die interdisziplinäre Zweitmeinung. Ergebnisse einer Evaluation von 9.701Patienten. Posterpräsentation im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages 2023. https://www.imc-de.de/wp-content/uploads/2023/04/Poster-72-IVZ.pdf. -Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO): Gesundheitsatlas Deutschland Rückenschmerzen. Berlin, November 2023. -Stegmaier, P.: „,Rücken‘ kostet pro Jahr 11,6 Milliarden Euro“, in „Monitor Versorgungsforschung“ (01/24), S. 28. http://doi.org/10.24945/MVF.01.24.1866-0533.2573.

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