Wieder vor Ort: Der 65. Kongress der DGKN vom 10.–12. März 2021

Von der Vorhersage neurologischer Erkrankungen und neuen Therapien über Gesundheits-Apps bis hin zu künstlicher Intelligenz und Modulation von Hirnarealen: Die Klinische Neurophysiologie steht vor bahnbrechenden Innovationen. Ärzte und Wissenschaftler aus verschiedenen Fächern, die sich für die Funktion von Gehirn und Nerven interessieren, sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der klinischen Anwendung, haben vom 10. bis 12. März Gelegenheit, sich über die aktuellen Fortschritte auszutauschen – digital und live auf dem 65. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN).


Das wissenschaftliche Programm mit 39 Symposien und fast 130 Referenten wird durch mehr als 40 Fortbildungskurse im Richard-Jung-Kolleg und eigene Symposien und Veranstaltungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs ergänzt.


Ein Highlight zum Kongressauftakt ist der Vortrag von Prof. Wolf Singer, einem der weltweit bedeutendsten Neurophysiologen und Hirnforscher, im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung am 10. März. Der ehemalige Direktor des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung, Gründungsdirektor des Ernst-Strüngmann-Instituts für Neurowissenschaften und des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) in Frankfurt/Main forscht an den neuronalen Grundlagen höherer kognitiver Funktionen. Seine Thesen zur Willensfreiheit werden kontrovers diskutiert.


Am 10. März abends gibt es Keynote-Lectures mit international renommierten Experten wie Alon Friedman (Halifax) zur Rolle der Blut-Hirn-Schranke bei Epilepsien und Jens Dreier (Berlin) zum neurologischen Phänomen „Spreading Depression“. Im Präsidentensymposium am 11. März sprechen Philippe Kahane (über sEEG), Lawrence Hirsch (über Langzeitmonitoring a