USA melden 6340 Tote nach Impfungen gegen Covid-19

Die US-Seuchenschutzbehörde hat die aktuellen Zahlen zu den erfassten Todesfällen im Zusammenhang mit Impfungen gegen Covid-19 publiziert (Stand: 26. Juli 2021). Demnach verstarben per Stichtag 6340 Menschen nach dem Vakzin. Laut CDC wurden seit Dezember 2020 bis zum Berichtszeitraum 342 Millionen Dosen Impfstoff verabreicht. Die Todesrate bezogen auf die Zahl der verabreichten Vakzindosen entspräche somit 0,0019 Prozent.


Nicht erfasst - weil nicht vorhanden - sind mögliche Langzeitschäden infolge der mRNA-Vakzine. Anders als bei Totimpfstoffen, die gegen Influenza seit Jahrzehnten im Einsatz sind, fehlen bei allen eingesetzten Impfstoffen auf mRNA-Basis Langzeiterfahrungen und entsprechende Langzeitstudien.


Aber auch konventionelle Impfstoffe wie Pandemrix, die mit EMA-Zulassung ohne Langzeitstudien gegen die Schweinegrippe eingesetzt wurden, können schwerste Folgen haben. Pandemrix führte bei vielen Menschen zur Narkolepsie, einer nicht heilbaren, schweren Erkrankung.


Dazu schrieb das Paul Ehrlich Institut:


Neben den Ergebnissen aus Schweden weisen die Ergebnisse weiterer retrospektiver epidemiologischer Studien in Finnland, Irland, Frankreich und England auf ein Narkolepsie-Risiko bei Kindern und Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen durch Pandemrix hin. In Frankreich wurde ein Signal auch bei Erwachsenen detektiert, das durch weitere Untersuchungen bestätigt werden muss.
Der Human-Impfstoff Pandemrix wurde im September 2009 in der EU zum Schutz gegen die durch den Influenzavirusstamm H1N1A/v verursachte Virusgrippe zugelassen. Während der Influenza-Pandemie in 2009/2010 wurden etwa 30,8 Millionen Menschen in der EU mit Pandemrix geimpft. Zurzeit wird der Impfstoff in der EU nicht mehr eingesetzt. Eine Empfehlung der Europäischen Arzneimittelagentur EMA vom Juli 2011, die Anwendung bei Personen unter 20 Jahren einzuschränken, hat für Deutschland keine Bedeutung, da die Ständige Impfkommission STIKO zum Schutz vor der (saisonalen) Virusgrippe nicht Pandemrix, sondern einen trivalenten Impfstoff empfiehlt (siehe 'Regulatorische Maßnahmen').


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