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TR-EU: DP World investiert in Schwarzmeerhafen Constanța

Neues RORO-Terminal beschleunigt Warenhandel mit Türkei.


Eines der größten Probleme im Handel zwischen der EU und der Türkei sind die kilometerlangen Warteschlangen an den Straßengrenzübergängen.

DP World investiert in ein neues, hochmodernes RORO-Terminal in seiner Anlage im Hafen von Constanta, das das Be- und Entladen von Lastkraftwagen und Sattelanhängern auf/von Seeschiffen ermöglicht.


Constanta ist bereits der größte Hafen am Schwarzen Meer, aber auch ein wichtiger Knotenpunkt für Handelsrouten in der ganzen Welt. Im Jahr 2022 verzeichnete er das zweitschnellste Wachstum des Frachtverkehrs aller europäischen Häfen und stieg auf Platz 11 der größten Häfen in Europa auf.

Aufgrund der Verwaltungsverfahren und unzureichender Infrastrukturkapazitäten kann der Grenzübertritt zwischen der Türkei und den EU-Mitgliedstaaten bis zu 48 Stunden dauern. Dies entspricht manchmal mehr als 70 % der Zeit, die ein Lkw auf seiner Fahrt zwischen Herkunfts- und Bestimmungsort auf diesem Korridor benötigt.


Das Ergebnis sind teurere Produkte für die Verbraucher in der EU und gequälte Lkw-Fahrer.

Der RORO-Terminal, den DP World entwickelt, wird eine schnellere Handelsroute zwischen der Türkei und Ost- und Mitteleuropa schaffen. Lkw, die sich im türkischen Hafen Karasu einschiffen, werden nach einer 8-stündigen Fahrt im Hafen von Constanta ankommen und ihre Reise in weniger als 13 Stunden nach Budapest fortsetzen können.

Gleichzeitig werden durch die Nutzung des Seewegs die CO2-Emissionen drastisch reduziert, da Tausende von Lkw von der Straße genommen und auf eine nachhaltigere Weise transportiert werden. Für Sattelschlepper gibt es auch die Möglichkeit, von Constanta aus auf Züge zu einem der intermodalen Terminals in Mitteleuropa verladen zu werden.

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