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Regierungsumfrage ergibt: Ukrainische Flüchtlinge wollen jahrelang in Deutschland bleiben

Etwa ein Drittel der Geflüchteten wollen bis Kriegsende in Deutschland bleiben, wovon die Mehrheit im Anschluss in die Ukraine zurückkehren möchte (81 Prozent). Weitere 27 Prozent wissen noch nicht, ob und wie lange sie in Deutschland bleiben wollen. Demgegenüber möchten 26 Prozent in Deutschland bleiben. In der heute vom BMI vorgestellten Studie wurden über 11.000 ukrainische Staatsangehörige im Alter von 18 bis 70 Jahren, die vom 24. Februar 2022 bis zum 8. Juni 2022 nach Deutschland geflüchtet sind und bei den Einwohnermeldeämtern registriert wurden, befragt. Inhalt der Befragung waren Fluchtumstände, Familiensituation, schulische, berufliche und akademische Qualifikation, Erwerbstätigkeit, Deutschkenntnisse und die aktuellen Wohnverhältnisse. Weitere Themen waren die eigene Gesundheit, Wohlbefinden und Sorgen, Beratungs- und Unterstützungsbedarfe sowie die Zukunftsabsichten der Geflüchteten.

Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB), das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das Forschungszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und das Sozio-ökonomische Panel (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) legten erstmals eine repräsentative Studie vor, die belastbare Informationen zu Geflüchteten aus der Ukraine liefert und damit einen wichtigen Bezugspunkt für politische Entscheidungen darstellt. Die Studie wurd mitfinanziert vom Bundesministerium des Innern und für Heimat und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.



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