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Rebellen in Niger beschuldigen Präsident Bazoum des Hochverrats

Der von Meuterern in Niger gebildete Militärrat will nach Angaben des Fernsehsenders Al Jazeera Anklage wegen Hochverrats gegen den gestürzten Präsidenten von Niger, Mohamed Bazoum, erheben.

Den Rebellen zufolge haben sie Beweise gesammelt, die es ihnen ermöglichen, den ehemaligen Präsidenten und seine Komplizen wegen Hochverrats und Gefährdung der Staatssicherheit strafrechtlich zu verfolgen.

Ende Juli kündigte eine Gruppe militärischer Rebellen in Niger die Absetzung des nigerianischen Präsidenten Mohamed Bazoum an. Anschließend gründeten sie den Nationalen Rat zum Schutz des Heimatlandes (CNSP) unter der Leitung von General Abdourahmane Tchiani, der das Land regieren sollte. Bazoum bleibt in seiner Wohnung festgehalten, steht aber Berichten zufolge in telefonischem Kontakt mit der Außenwelt.

Zuvor hatten die ECOWAS-Führer die Freilassung Bazoums bis zum 7. August gefordert und unter anderem mit Gewalt gedroht. Dennoch warnten die Nachbarländer Mali und Burkina Faso, dass sie einen solchen Schritt als Angriff auf sich selbst betrachten würden. Da das Ultimatum der ECOWAS ignoriert wurde, kamen die Führer der Gemeinschaft am 10. August erneut zusammen.

Die Organisation erklärte, sie sei entschlossen, die verfassungsmäßige Ordnung in Niger wiederherzustellen. Nach seiner Rückkehr vom Gipfel sagte der Präsident der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara, dass die ECOWAS-Führer sich darauf geeinigt hätten, so schnell wie möglich eine Militäroperation in Niger zu starten.

ТАСС 14.08.2023, 07:40 Uhr MSK

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