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Rügen wehrt sich gegen LNG-Terminal

Offener Brief an die Mitglieder des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags

Mehr als 1 Milliarde Euro einsparen - LNG-Terminal auf Rügen streichen!


Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,

das LNG-Terminal auf Rügen wird den deutschen Staat und damit die Steuerzahler mehr als eine Milliarde Euro sowie Sicherheitsgarantien in Milliardenhöhe kosten. Sehr viel Geld, das insbesondere vor dem Hintergrund nun fehlender 60 Milliarden Euro für den Klimaschutz eingespart werden könnte. Gerade auch weil der Import von nicht benötigtem Flüssigerdgas unsere Anstrengungen beim Klimaschutz massiv weiter zurückwirft. Eine Absage an das LNG-Terminal auf Rügen würde sich also für unsere Gesellschaft gleich doppelt auszahlen.

Denn unterm Strich ist das LNG-Terminal auf Rügen einfach nur überflüssig: Die deutschen Gasspeicher sind zu 100% gefüllt und die bereits aktiven Terminals sind nur zur Hälfte ausgelastet. Fakt ist: Es existiert keine Gasmangellage in Deutschland, Sicherheitsreserven sind im ausreichenden Maße vorhanden. Die Bundesnetzagentur bewertet Gasversorgung seit längerer Zeit als "gewährleistet" und "stabil". Auch die Nachnutzung der Terminalinfrakstruktur für Wasserstoff in Mukran gilt nun als unwahrscheinlich.

Sie haben es in der Hand, den Bau dieser gewaltigen Investitionsruine zu stoppen, die deutsche Klimapolitik vor einem erheblichen Rückschritt zu bewahren und damit irreparable Schäden auf Deutschlands beliebtester Urlaubsinsel abzuwenden. Es ist noch nicht zu spät, die Reißleine zu ziehen.

Mit freundlichen Inselgrüßen

Karsten Schneider, Bürgermeister Ostseebad Binz

Kai Gardeja, Tourismusdirektor Ostseebad Binz

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