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Quecksilbergehalt im Thunfisch bedroht Ungeborene

Trotz Bemühungen, die Quecksilberemissionen in die Umwelt zu reduzieren, berichten Forscher in den „ Environmental Science & Technology Letters“ von ACS , dass die Werte in Thunfisch seit 1971 unverändert zu sein scheinen. Sie warnen, dass aggressivere Ziele zur Emissionsreduzierung erforderlich seien, um mit der Senkung der Quecksilberwerte in Thunfisch zu beginnen. Umweltschutzmaßnahmen haben weltweit dazu beigetragen, die Quecksilberverschmutzung durch menschliche Aktivitäten wie Kohleverbrennung und Bergbau zu reduzieren. Allerdings können Menschen immer noch Methylquecksilber ausgesetzt sein, und ungeborene Babys und Kleinkinder sind dem höchsten Risiko einer Schädigung ausgesetzt.

Methylquecksilber ist eine besonders giftige Chemikalie, die das Nervensystem beeinträchtigt und vermutlich die Hauptform von Quecksilber im Zusammenhang mit Thunfischkontaminationen ist. Daher machten sich die Forscher daran, herauszufinden, ob geringere atmosphärische Emissionen zu geringeren Quecksilberkonzentrationen in den Ozeanen führten, insbesondere des Methylquecksilbers, das in Nahrungsquellen vorkommt, die wie Thunfisch an der Spitze der Nahrungskette stehen.

Anne Lorrain, Anaïs Médieu und David Point arbeiteten mit einem internationalen Forscherteam zusammen, um die Trends des Quecksilbergehalts in Thunfisch in den letzten 50 Jahren zu untersuchen. Sie wollten auch die Auswirkungen unterschiedlicher Umweltpolitiken auf den Quecksilbergehalt im Meer und im Thunfisch in der Zukunft simulieren.

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