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LBBW sieht Ländle abstürzen

Baden-Württemberg schneidet 2023 nach Einschätzung des LBBW Research bei der wirtschaftlichen Entwicklung im Bundesvergleich enttäuschend ab.


"Unter allen Ländern kommt es gerade einmal auf den vorletzten Platz. Während Deutschland insgesamt um 0,5% schrumpfen dürfte, beträgt das Minus im Südwesten sogar 0,9%. 2024 dürfte sich das Blatt allerdings wieder wenden und Baden-Württemberg wäre mit 1,0 Prozent Wachstum im Mittelfeld zu finden", sagt LBBW-Chefvolkswirt Moritz Kraemer voraus.

Jahrelang war das exportstarke Baden-Württemberg der Konjunkturmotor der Bundesrepublik. "Inzwischen muss der Südwesten froh sein, dass er nicht die Rote Laterne hält", sagt der LBBW-Chefvolkswirt. Gemessen am realen Bruttoinlandsprodukt (BIP) sieht sein Haus Baden-Württemberg bei minus 0,9 Prozent (Gesamtdeutschland: minus 0,5%). 2021 war das Land wie gewohnt noch ein deutlicher Träger des gesamtdeutschen Wachstums, 2022 trug es aber bereits nur noch mit einem leichten Plus dazu bei. Die enttäuschenden Wirtschaftsaussichten für das laufende Jahr lassen sich auf die höhere Abhängigkeit von Exporten und der Industrieproduktion, insbesondere von zyklischen Ausrüstungsgütern, zurückführen, die vom derzeitigen Abschwung besonders stark betroffen ist.


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