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"Grüner Pass" avanciert zur Gelddruckmaschine

Das Geschäft mit dem sogenannten Immunitätsnachweis begeistert jetzt auch private Anbieter - die "grüne Pässe" für Deutschland, Österreich und die Schweiz anbieten. Die Daten würden, so einer der Hersteller jetzt in einer aktuellen Mitteilung, nicht staatlich gespeichert. Das freilich macht die Sache nicht besser - und auch wichtige Fragen zum Datenschutz und zur Schweigepflicht bleiben offen.


Für den Marktführer für Arzt-Atteste AU-Schein.de, scheint das jedenfalls ein lukratives Business-Modell zu sein: Das Unternehmen bietet den von der EU und Deutschland geplanten digitalen "Grünen Pass" in eigener Version ab sofort kostenlos an.


Um einen "Grünen Pass" zu erhalten, müssten die Nutzer auf www.immunerpass.de ohne Registrierung einen Fragebogen beantworten, den ein Arzt während seiner nächsten Telemedizin-Sprechstunde verifiziere. Sofort danach erhalte der Nutzer den fälschungssicheren Pass kostenlos als verifizierbare PDF-Datei.


Anders als der von der EU geplante digitale "Grüne Pass" sei der Pass von AU-Schein.de bereits jetzt weltweit verfügbar und speichere Daten nicht staatlich. Der Service starte mit dem bereits am 18. Juni eingeführten weltweit ersten "Immunitätspass" für alle Bürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit positivem Antikörpertest.


Die Bundesregierung hatte bereits im Januar kurzzeitig zur Einreise aus Risikogebieten einen ärztlichen Immunitätsnachweis, Antigentest oder eine Impfung gefordert, so wie es derzeit z.B. Estland und ab 14. Mai auch Griechenland fordern. In Polen entfällt für Geimpfte mit gelbem WHO-Impfpass bereits die Pflicht-Quarantäne.


In Deutschland gibt es Vorteile zurzeit nur für Bürger mit negativem Antigentest, nicht jedoch für immune Bürger. Aktuelle Studien belegen nunmehr, dass Bürger nach Impfung mit AstraZeneca - sofern sie die Impfung überleben - oder nach überstandener COVID-Infektion jeweils für mindestens 6 Monate zu ca. 80% immun sind.



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