GEO entwickelt Studiengang "Ökologische Waldbewirtschaftung"

Es ist ein Novum: GEO entwickelt nach eigenen Angaben gemeinsam mit Autor Peter Wohlleben und Pierre Ibisch, Professor für "Nature Conservation" an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde, einen neuen Studiengang: "Ökologische Waldbewirtschaftung".


Der Standort für den Studiengang, der mit zwei bis drei Stiftungsprofessuren ausgestattet werden soll, sei noch offen. Jedes Jahr sollen GEO zufolge rund 20 Absolvent*innen deutsche Forsthäuser beziehen, Stellen in der Forstverwaltung ausfüllen oder in anderen Funktionen Verantwortung übernehmen - und so den Blick auf den Wald und den Umgang mit ihm nach und nach mitprägen und verändern. Dazu sei GEO mit möglichen Förderern im Gespräch; mehrere große Stiftungen hätten bereits ihr Interesse bekundet, das Projekt finanziell zu unterstützen und auch fachliche Kompetenz einzubringen.

Ganz früh habe sich auch sich die Umweltstiftung Greenpeace bereit erklärt, sich für den Studiengang zu engagieren und bereits eine erste Stelle unter anderem für die Konzeption des neuen Curriculums ermöglicht.


GEO und seine Partner verstehen den Studiengang als konstruktive Alternative zu bisherigen Ausbildungsgängen in diesem Gebiet. Sie rufen ihn mit dem Ziel ins Leben, ein Umdenken in deutschen Forsten zu erreichen. Unsere Wälder sollen in lebenswerte Landschaft entwickelt werden. Sie haben es verdient, als komplexes Ökosystem erforscht und geschätzt zu werden, und nicht ausschließlich nach Maßgabe ihres Holzertrags.

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