Genfood: Wie Konzerne Meinung kaufen

Es gibt nichts, das man nicht kaufen kann – am allerwenigsten Meinung. Das machten die Lebensmittelgiganten 2012 in den USA vor, als sie Agrarkonzerne ins Boot holten, um gegen die Kennzeichnung von Gentech-Zutaten in den USA zu Felde zu ziehen. Während die Gegner lediglich mit acht Millionen US-Dollar aufwarten konnten, ließen sich Nestlé, Coca Cola, PepsiCo, Monsanto, BASF, Bayer und andere rund 40 Millionen US-Dollar kosten, um die Bevölkerung vor einer Kennzeichnung des Genfood zu warnen: Die Lebensmittel würden erheblich teurer werden, weil die Verbraucher den höheren Aufwand für eine Trennung von gentechnisch veränderten und konventionellen Nahrungsmitteln bezahlen müssten – und das, obgleich die Produkte völlig unbedenklich wären.

Möchten Sie weiterlesen?

Abonnieren Sie www.disparum21.com, um diesen Beitrag weiterlesen zu können.

Jetzt abonnieren

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Das unerwartete Comeback der Kur

Medizinische Vorsorgemaßnahmen in den Heilbädern sollen wieder zu Pflichtleistungen der Krankenkassen werden. Das hat die Bundesregierung nach mehr als zwei Jahrzehnten des Bemühens von Heilbädern, Po

Coronakrise trifft junge Unternehmen am stärksten

Die Coronakrise trifft junge Unternehmen genauso häufig wie alle anderen Firmen - nur härter. Zu diesem Ergebnis gelangt eine am heutigen Dienstag veröffentlichte Befragung des Instituts für Arbeitsma

Abonnieren Sie unseren Newsletter

  • Weißes Facbook-Symbol
  • Weißes Twitter-Symbol
  • Weißes YouTube-Symbol
  • Weißes Instagram-Symbol

© Disparum21 - powered by Cyber Cryptic UG