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FH Kiel und tk MS wollen KI für die Erstellung von Arbeitsplänen nutzen

Bis zu 80.000 Arbeitspläne müssen für den Prototyp eines U-Bootes erstellt werden. Nicht nur bei der thyssenkrupp Marine Systems (tk MS) bindet die Erstellung von Arbeitsplänen viele Ressourcen: Die Aufgabe ist komplex und zeitaufwändig, fundiertes Fachwissen und viel Erfahrung sind nötig. Die Fachhochschule Kiel möchte diesen Ablauf mithilfe Künstlicher Intelligenz zum Teil automatisieren. Fürs Training der KI können die Forscher*innen auf den riesigen Datensatz des Projektpartners tk MS zurückgreifen.

Im Rahmen des Projekts „OfferAI“ möchten die Beteiligten Künstliche Intelligenz (KI) nutzen, um aus vorhandenen Daten Arbeitspläne schneller und präziser zu erstellen. Für das Training der KI kann das Team um Prof. Daniel Böhnke auf den riesigen Datenpool von Marine Systems zurückgreifen. Hier entstehen pro Boot zehntausende von Arbeitsplänen, die sich aufgrund individueller Kundenwünsche von Projekt zu Projekt unterscheiden. Eine sehr gute Ausgangslage für den Einsatz datenhungriger KI. Um die Daten nutzbar zu machen, verwendet das Team unter anderem Technologien, die bereits für die Sprachverarbeitung genutzt werden, erklärt Böhnke. „KI wird bislang bei der Erstellung von Arbeitsplänen kaum eingesetzt. Aber es gibt durchaus vielversprechende Technologien in diesem Bereich. Wir untersuchen unter anderem auch den Einsatz von Transformern, welche z.B. in den großen Sprachmodellen à la Chat GPT verwendet werden.“ Ein Großteil der Daten besteht aus Geometrien, die technische Bauteile beschreiben. Das Team arbeitet nun daran, die bereits bewährten Technologien auf die Verarbeitung von Geometrien mit KI zu übertragen. Für Böhnke die größte Herausforderung des Projekts: „Ingenieur*innen speichern technische Bauteile in Form von 3D-Modellen und technischen Zeichnungen ab. Für uns ist eine der spannenden und bislang nicht vollständig gelösten Fragestellungen, wie diese Informationen für den Einsatz von KI aufgearbeitet werden können.“

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