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Deutsche  S3-Biolabore gegen Terrorangriffe ungeschützt

Nahezu alle S3 Biolabore der Bundesrepublik sind gegen bewaffnete Terror-Kommandos ungeschützt. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Studie von LabNews. Die Gefährdung von S3-Biolaboren durch Terrorangriffe ist an sich ein ernstes Sicherheitsanliegen, da diese Labore mit gefährlichen Krankheitserregern arbeiten, die bei einer Freisetzung eine Bedrohung für die öffentliche Gesundheit darstellen könnten.

S3-Biolabor als Terrorziel. Symbolfoto. Pexels.com

In Deutschland, wie auch in anderen Ländern, gibt es zwar strenge Sicherheitsprotokolle und -maßnahmen, um die Sicherheit dieser hochsensiblen Einrichtungen zu gewährleisten. Doch diese Maßnahmen decken nicht terroristische,  physische Bedrohungslagen ab. Die S3-Labore sind mit der dritthöchsten Sicherheitsstufe für biologische Labore ausgestattet und befassen sich mit Erregern, die eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit darstellen können, aber nicht so hochgradig ansteckend sind wie diejenigen, die in S4-Laboren behandelt werden.

Zu den Sicherheitsmaßnahmen gehören unter anderem physische Barrieren, strenge Zugangskontrollen, Überwachungssysteme und Notfallpläne für den Umgang mit Zwischenfällen¹. Deutschland könnte als besonders gefährdet angesehen werden, da es eine führende Rolle in der biologischen Forschung einnimmt und über mehrere hochrangige Forschungseinrichtungen verfügt, die mit gefährlichen Pathogenen arbeiten. Darüber hinaus könnte die hohe Dichte an Forschungslaboren und die geografische Lage in Europa das Land zu einem attraktiven Ziel für Angriffe machen.

Die Tatsache, dass Deutschland über einige der weltweit führenden S4-Labore verfügt, könnte ebenfalls das Risiko erhöhen, da diese Labore mit den gefährlichsten Erregern arbeiten und daher von hohem Interesse für terroristische Gruppen sein könnten⁵.

Im Falle eines terroristischen Angriffs könnten Ebola-, Marburg- und Lassaviren freigesetzt werden, da bestehende Unterdruckbereiche nicht gegen Explosionen und Schusswaffeneinsatz bestehen können.

Auch ist die Sicherung bestehender Hochsicherheitslabore gehen bewaffnete Terror-Kommandos nicht gegeben. Eine Ausnahme bilden punktuell Einrichtungen der Bundeswehr. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass es keine spezifischen Hinweise darauf gibt, dass Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern einem höheren Risiko ausgesetzt ist.

Die Sicherheitsmaßnahmen in deutschen Laboren sind unter normalen Bedingungen streng und entsprechen internationalen Standards, um sowohl die Forschung als auch die öffentliche Sicherheit zu schützen⁴. Die Bedrohung durch Terrorismus ist dynamisch und kann sich mit der globalen und politischen Landschaft ändern. Daher ist es entscheidend, dass Sicherheitsprotokolle regelmäßig überprüft und aktualisiert werden, um auf neue Bedrohungen reagieren zu können⁶. Quelle: LabNews Recherchen/ChatGPT-4, 24.2.2024 (1) Ukraine: Was über die Gefahren von Bio-Laboren bekannt ist. https://www.swr.de/wissen/ukraine-gefahren-von-biolaboren-100.html. (2) Das Hochsicherheitslabor (S4) im RKI : Antworten auf häufig gestellte …. https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Hochsicherheitslabor/Hochsicherheitslabor.html. (3) Unser Labor | Forschung | Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung. https://www.helmholtz-hzi.de/de/forschung/technologieplattformen/uebersicht/s3-labor/unser-labor/. (4) Terrorismus: Eine grafische Annäherung | Innere Sicherheit | bpb.de. https://www.bpb.de/themen/innere-sicherheit/dossier-innere-sicherheit/509541/terrorismus-eine-grafische-annaeherung/. (5) US-Finanzierung von 46 Biolaboren in der Ukraine ist bekannt – CORRECTIV. https://correctiv.org/faktencheck/2022/07/12/us-finanzierung-von-46-biolaboren-in-der-ukraine-ist-bekannt-und-hat-nichts-mit-biowaffen-zu-tun/?lang=de. (6) Vortrag ‚Anforderungen und Spezifikationen der Länderbehörden für S3 …. https://www.baua.de/DE/Angebote/Veranstaltungen/Dokumentationen/Biologische-Arbeitsstoffe/pdf/Biosicherheit-2018-1.pdf?__blob=publicationFile&v=2.

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