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Call for Papers des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi)

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) lädt Forscher, Praktiker, politische Entscheidungsträger und andere Interessengruppen ein, ihre Beiträge zum Thema regionale und anbieterbezogene Unterschiede in der medizinischen Versorgung vor dem Tod einzureichen. Diese interdisziplinäre Untersuchung zielt darauf ab, verschiedene Aspekte zur Bereitstellung, Zugänglichkeit und Qualität der Pflege in verschiedenen geografischen Regionen zu untersuchen.

Nach dem aktuellen OECD-Bericht „Time for Better Care at the End of Life“ sind viele Menschen in der finalen Lebensphase sowohl mit einer medizinische Über- wie Unterversorgung konfrontiert. Gemessen am Wunsch der meisten Patientinnen und Patienten, möglichst zuhause zu sterben, findet insbesondere für betagte Menschen zu häufig eine ressourcenintensive stationäre Versorgung statt. Gleichzeitig wird im Bereich der palliativen Versorgungsangebote für terminal erkrankte Patientinnen und Patienten oftmals eine Unterversorgung festgestellt. Die Zahl der Betroffenen in der Europäischen Union dürfte nach OECD-Schätzungen von rund 7 Millionen jährlich vor Beginn der Corona-Pandemie auf rund 10 Millionen jährlich im Jahr 2050 ansteigen. Ein wertvoller Ansatz, um Lücken in der personenzentrierten Unterstützung für Menschen zu bestimmen, die sich dem Lebensende nähern, ist die Messung regionaler Versorgungsunterschiede.

Die Einreichungen sollten Originalforschung, theoretische Rahmenbedingungen, Fallstudien, politische Analysen oder systematische Übersichten enthalten, die zum Verständnis der Sterbebegleitung beitragen. Begrüßt werden auch interdisziplinäre Perspektiven, die Erkenntnisse aus dem Gesundheitswesen, den Sozialwissenschaften, der Ethik, dem Recht, der Wirtschaft und anderen relevanten Disziplinen einbeziehen (> https://link.springer.com/journal/43999/updates/25480820).

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