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5G-gestützte robotergestützte Chirurgie revolutioniert die Magenkrebsbehandlung

Weltweit ist Magenkrebs die fünfthäufigste bösartige Erkrankung und die vierthäufigste krebsbedingte Todesursache, wobei fast die Hälfte dieser Fälle auf China entfällt. Diese Zahlen unterstreichen den dringenden Bedarf an innovativen Lösungen in diesem Bereich, insbesondere angesichts der großen Unterschiede beim Zugang zu Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten in abgelegenen und unterversorgten Gebieten.

In einer Studie(https://doi.org/10.1016/j.isurg.2024.01.004), die kürzlich in der KeAi-Zeitschrift Intelligent Surgery veröffentlicht wurde, berichtet ein Forscherteam aus China über die erste robotergestützte radikale distale Gastrektomie aus der Ferne, die mit 5G-Kommunikationstechnologie durchgeführt wurde. Während frühere Studien die Wirksamkeit der 5G-Technologie in verschiedenen Bereichen wie Urologie und Orthopädie nachgewiesen haben, war ihre Anwendung in der Magenchirurgie bisher auf präklinische Versuche an Tieren und Leichen beschränkt.

Das neuartige Verfahren wurde an einem 51-jährigen Patienten mit Magenkrebs im Stadium T2N0M0 durchgeführt, wobei das im Inland entwickelte vierarmige laparoskopische Roboterchirurgiesystem Tuomai eingesetzt wurde. Zu den bemerkenswerten Ergebnissen gehören minimale intraoperative Verzögerungen und keine Paketverluste, was das Potenzial der 5G-Technologie für die Weiterentwicklung von ferngesteuerten chirurgischen Verfahren unterstreicht. Die schnelle und komplikationslose Genesung des Patienten bestätigte die Sicherheit und Wirksamkeit des Verfahrens.

Professor Zhao, der leitende Forscher der Studie, erklärt: „Dies ist die erste klinische Erfahrung mit dieser neuen Technologie und hat die Machbarkeit und Sicherheit vorläufig bestätigt. Wir glauben, dass die Ergebnisse dieser Studie eine solide Grundlage für die Zukunft der Telemedizin bei der Behandlung von Patienten mit Magenkrebs bilden.“

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